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Felde: Unfallgefahr im Klassenzimmer

Tafeln mit Mängel Felde: Unfallgefahr im Klassenzimmer

Wegen akuter Unfallgefahr sind drei Klassenräume der Grundschule Felde gesperrt. Die Klappschiebetafeln weisen erhebliche Mängel auf, könnten umkippen und würden eine Gefahr für Schüler und Lehrer darstellen.

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Bürgermeister Ulrich Hauschildt und Schulleiterin Antje Steines zeigen die Mängel an den Tafeln. Seit September 2013 ist zumindest der Schule bekannt, dass akute Unfallgefahr bestehe.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Unfallkasse Nord am 10. Juni diesen Jahres. Schon einen Tag später folgte die Nutzungsuntersagung. In anderen Räumen der Schule darf unter erheblichen Auflagen weiter unterrichtet werden.

 Schon seit fast zwei Jahren sind die Mängel bekannt, ohne dass Abhilfe geschaffen wurde. In einer Begehung am 29. August 2013, an der neben der ehemaligen Bürgermeisterin Bianca Dommes (Freie), auch Vertreter der Gemeinde und des Amtes teilnahmen, hatte Schulleiterin Antje Steines auf die Mängel hingewiesen. Peter Dzierzon (Grüne), Mitglied im Finanz-, Bau- und Liegenschaftsausschuss (FBL) hatte daraufhin am 2. September die Firma CBS gebeten, die Tafeln zu begutachten.

 Diese stellte fest, dass die Tafeln umkippen könnten. Der Montagezustand der Tafeln weise erhebliche Sicherheitsmängel auf, und es entstehe eine akute Unfallgefahr für alle Tafelnutzer, ist im Bericht zu lesen, der am 30. September 2013 per E-Mail an die Schule übersandt wurde. „Ich habe das Schreiben bekommen und es an die Gemeinde weitergeleitet“, erklärte die Schulleiterin auf Nachfrage. In den vergangenen zwei Jahren habe sie mehrfach auf die mangelnde Standsicherheit hingewiesen, es sei aber nichts unternommen worden. Jetzt habe sie die Unfallkasse informiert.

 „Ich habe das Schreiben der Fachfirma nicht bekommen“, sagte die ehemalige Bürgermeisterin. Die Gemeinde ist Eigentümerin der Schule. Auch das Amt Achterwehr als Schulträger will nicht informiert gewesen sein. „Die Stellungnahme wurde an uns nicht weitergegeben“, sagte Hauptamtsleiter Andreas Kock. Im November 2013 hatte sich der FBL-Ausschuss noch mal mit dem Ergebnis der Begehung befasst. Die Schulleiterin war weder eingeladen noch anwesend, und auch die Stellungnahme wurde nicht thematisiert. Die Nutzungsuntersagung für die Räume schränke den Schulbetrieb nicht ein, so die Schulleiterin, Ausweichmöglichkeiten gäbe es in der großen Schule genug.

 Um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, hat die Unfallkasse die Nutzung der anderen Tafeln, die weniger gravierende Mängel haben, unter Auflagen gestattet. Die Tafeln dürfen nur geschlossen und in der unteren Position genutzt werden. Schüler dürfen sich nur unter Aufsicht in den Räumen aufhalten und lockere Schrauben müssen festgezogen sowie fehlende Schrauben ersetzt werden.

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