19 ° / 12 ° Gewitter

Navigation:
Brand im Kreishafen endet glimpflich

Silobrand Brand im Kreishafen endet glimpflich

Glückliche Umstände erleichterten in der Nacht zu Donnerstag die Löscharbeiten des in Brand geratenen Staubtrichters in einem der Silos am Kreishafen. Dieser war erst vor kurzem gereinigt worden, es befand sich nur wenig brennbares Material darin.

Voriger Artikel
Besucher dürfen mitstrampeln
Nächster Artikel
Transdev ist in den Startlöchern

Im Silo am Hafen brennt es.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Dennoch waren die Feuerwehrleute bis 1 Uhr in der Nacht mit dem Löschen beschäftigt. „Erste Versuche, das Feuer mit Kohlendioxid zu ersticken, haben leider nicht geklappt“, sagte Kreisfeuerwehrsprecher Jürgen Beyer am Donnerstag. Der Trichter sei schon so stark verformt gewesen, dass das Kohlendioxid an einigen Stellen austrat, anstatt dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen.

Am Mittwoch gegen 18 Uhr war Brandgeruch in einem rund 68 Meter hohen Turm für die Kraftfutterherstellung bemerkt worden. Kurze Zeit später war der Kreishafen wegen Explosionsgefahr großflächig abgesperrt worden, da sich der feine Staub, der bei der Verarbeitung des Getreides entsteht, schlagartig zu entzünden drohte. Diese Warnung wurde später aufgehoben. Der Mühlentrichter sei erst vor eineinhalb Wochen gereinigt worden, erläuterte Beyer, so dass sich kaum Staub darin befand.

Letztlich demontierten die Brandbekämpfer die komplette Anlage und löschten diese Stück für Stück ab. Um 1 Uhr nachts galt das Feuer als vollständig gelöscht, danach begannen die Aufräumarbeiten. Große Ausfälle entstehen der Betreiberfirma nicht. Es müssten einige Ausbesserungsarbeiten an der Anlage ausgeführt werden, teilte die Geschäftsführung mit. Landwirte müssten nicht mit Ausfällen rechnen, die Produktion könne an den anderen beiden Standorten kompensiert werden. Nach ersten Ermittlungen geht die Kripo von einem technischen Defekt aus, der den Brand verursachte. Es entstand ein Schaden von rund 100000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3