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1,8 Millionen Euro für den Anbau?

Feuerwehrhaus Flintbek 1,8 Millionen Euro für den Anbau?

Mängel im Bestand und der Bedarf an Erweiterung: Das Gerätehaus in Flintbek stand im Fokus der Diskussionen im Bauausschuss. Zwei Varianten wurden vorgestellt, die "Kleine" kostet rund 700 000 Euro, die "Große" liegt bei 1,8 Millionen Euro. Der Ausschuss will vom Architekten einen dritten Vorschlag.

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Im Gerätehaus der Feuerwehr Flintbek wird es eng. Jetzt gibt es erste Pläne für eine Erweiterung. (Archivbild)

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Die Gemeinde Flintbek plant, für die Feuerwehr ein neues Fahrzeug mit einer Drehleiter anzuschaffen. Dafür muss aber ein Stellplatz geschaffen werden. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Planer Hargen Johannsen aus Husum aktiv werden sollte. "Es gibt bauliche Mängel am Gerätehaus, die von der Feuerwehrunfallkasse festgestellt wurden. Die sind in den Plänen berücksichtigt", erklärte der Husumer Architekt am Donnerstagabend während der Sitzung des Bauausschusses. Unter anderem sei der zweite Rettungsweg aus dem Schulungsraum im Dachgeschoss betroffen, so Johannsen.

Zwei Varianten stellte der Planer vor: In der kleinen Lösung werden zwei Stellplätze, für das neue Drehleiter-Fahrzeug sowie einen vorhandenen Anhänger, geschaffen. Dazu kommt die Behebung der festgestellten Mängel. Unter anderem muss die Zufahrt erweitert und befestigt, außerdem die Treppe den geltenden Standards entsprechend verbessert werden. Insgesamt schlägt die kleine Variante mit geschätzten 718 000 Euro zu Buche.

Die "Große" hat als Grundlage die Zusammenlegung der drei Ortswehren. Das bedeutet: Es werden neben den Stellflächen auch zusätzliche Flächen für Umkleide und weitere sanitäre Anlagen erforderlich, auch müssen die Umkleiden nach Geschlechtern getrennt werden. Da der Baukörper nach Norden verlängert wird, müssen neue Stellplätze für die Wehrleute geschaffen werden. Auch müssen Zufahrt und Abfahrt deutlich getrennt werden. Am Ende des Anbaus ist eine Waschhalle geplan. Eine Brandmeldeanlage im Wert von 61000 Euro soll das Schulungsgebäude schützen. Die Gesamtsumme der Planung liegt bei 1,8 Millionen - eine Summe, die auch die Kommunalpolitiker erst einmal schlucken mussten.

Entschieden wurde am Donnerstag nur, dass noch eine weitere Variante erwünscht wird. Auch sollen die Ergebnisse der gemeinsamen Gespräche der Ortswehren abgewartet werden.

Von Sorka Eixmann

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