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Ein Abend mit den Finken

Rumohr Ein Abend mit den Finken

Sie machen es noch einmal: Die Rumohrer Finken laden für Sonnabend, 22. Oktober, unter dem Motto „Weetst Du noch?“ zum zweiten Mal in die alte Schule ein. Seit zehn Wochen wird geprobt, damit die zweite Veranstaltung genauso erfolgreich wird wie die Premiere im November 2014.

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Die Rumohrer Finken wollen es noch mal wissen und treten wieder auf: (von links) Hans-Jürgen Boss, Günter Fahnert, Eckhard Bergandy, Wilhelm Böttcher und Horst Albers sowie Sven Knipgans (Akkordeon). Nicht auf dem Foto sind die Finken Claus Langmaack, Michael Keste und Harri Krüger.

Quelle: Sorka Eixmann

Rumohr. „Bei der Premiere hatten wir mehr als 150 Gäste und nicht nur die alten Rumohrer“, erinnert sich Eckhard Bergandy. Das war einer der Gründe, warum diese Veranstaltung fast nach einer Wiederholung schreit. Der zweite ist deutlich zu sehen, wenn man den Finken bei der Probe zusieht: Sie haben einfach Spaß am Gesang. Und das seit mehr als vier Jahrzehnten. Unter dem Motto „Wir singen Lieder mit Humor! Wir sind die Finken aus Rumohr!“ hat der Chor viele Jahre den legendären Karneval im Dorf musikalisch untermalt. Doch irgendwann sollte Schluss sein, „wir wurden ja auch nicht jünger.“

 Doch bereits 2014 wurde die Finken das erste Mal „schwach“. Sie standen wieder zusammen auf der Bühne und präsentierten das Beste aus 40 Jahren Rumohrer Finken. Aus der Taufe hoben Friedel Dettmer und Walter Liers 1971 das Ensemble, das zu Bestzeiten aus 33 Sängern bestand. Über die Jahre wurden die Finken zu guten Freunden, vereint auch durch die Freude an Ausflügen und Feiern.

 Die Spezialität: Selbstgeschriebene Sketche und Lieder, Texte mit Pointe und Inhalt mit Bezug zum Dorf. Geschätzt 300 Lieder sangen die Finken seit ihrer Gründung, Eigenkompositionen gab es genauso wie bekannte Schlager, die betextet wurden. Für das nun geplante Konzert holten die Sänger auch wieder den Dorfchronisten Harald Horstmann ins Boot. Er wird mit kurzen, teils plattdeutschen Texten, die Zuschauer ins Bild über die besungenen Geschichten setzen. „Es wird Seemannslieder geben, dann eine Rubrik Vermischtes, dann Schlusslieder aus unserem Programm und die Rubrik Kultschlager“, verrät Günter Fahnert.

 Eine kleine Neuerung gibt es. „Wir haben uns zwar auch dieses Mal gegen Eintritt ausgesprochen, werden uns aber auf Spenden freuen, denn wir wollen gern etwas an die Kieler Klinikclowns und die Kinderkrebshilfe spenden“, erklärt Bergandy.

 Für die musikalische Untermalung des Gesangs ist Sven Knipgans zuständig. „Wir singen zwar nicht immer schön, aber immer mit Inbrunst. Bei uns steht der Spaß an erster Stelle“, so Fahnert weiter. Mit dem 40-jährigen Bestehen sollte die Ära der Finken eigentlich enden. Doch so richtig lassen konnten die Männer es nicht und so wurde 2014 für die erste Auflage von „Weetst du noch?“ geprobt. Und nun machen sie es noch einmal.

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