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Der Nachwuchs hämmert

Bauprojekt für Ferienspaß Der Nachwuchs hämmert

Mit einer Arbeitshose, einem Haken, an dem der Hammer schon fast professionell am Gürtel baumelt und einem Walkie Talkie zur Verständigung – bestens ausgerüstet gingen die Teilnehmer des Bauprojektes beim Ferienspaß der „Pfütze“ an die Arbeit.

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Jonas schaut genau hin, wenn Linus mit dem Hammer arbeitet: Beim Bauprojekt im Ferienprogramm der Pfütze sind alle begeistert bei der Sache.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Zehn Teilnehmer hat Guy Freese, sozialpädagogischer Assistent in der Betreuungseinrichtung der Gemeinde, für sein Bauprojekt gewinnen können. Seit Montag wird täglich von 10 bis 16 Uhr in der Flintbeker Pfütze gehämmert, gesägt und genagelt. Acht Jungs, zwei Mädchen: Anna und Jenny haben sich für den Bau einer kleinen Brücke entschieden. Und die ist auch schon fertig. „Wir haben schnell gearbeitet“, erzählt die elfjährige Anna und präsentiert die Brücke, die über eine kleine Au fließt. „Damit alle hier trockene Füße behalten“, begründet sie das Projekt.

 Noch nicht ganz so gut sieht es ein paar Meter weiter bei Fabian und Cederic aus, die Jungs sind kurz vorm Verzweifeln. Die gesägten Latten passen nicht. Zumindest auf den ersten Blick, daher kommt Betreuer Guy Freese, um einen kleinen Anstoß zu geben. „Sie sollen selbst auf die Lösung kommen, aber helfen tue ich schon. Manchmal müssen auch bewusst Fehler gemacht werden, damit man daraus lernt“, erklärt er und begutachtet die vier Kanthölzer, die den Rohbau für die zu bauende Hütte bilden. Ganz wichtig: „Am Freitag, also am Ende, sollen alle stolz darauf sein, etwas geschafft zu haben.“

 Das Team um den zehnjährigen Jonas ist schon um einiges vorangekommen. Zwei Wände sind fertig, an der dritten Wand schwingt der achtjährige Linus den Hammer. Ein paar kurze und präzise Schläge und die Latte hält, die nächste ist dran. Jonas hält die Latten fest, danach nimmt der neunjährige Toke den Hammer in die Hand. Das Team will nicht nur einen Unterstand, sondern eine Hütte mit einem Fußboden bauen.

 „Wir haben alles Holz gespendet bekommen, unter anderem hat die Firma Klaushenke uns bei dem Projekt mächtig unterstützt“, sagt Freese. Zehn Kilogramm Nägel werden verarbeitet, „Fünf Kilogramm sind schon weg“, schmunzelt Freese über den Arbeitseifer seiner jungen Bauarbeiter.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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