16 ° / 11 ° stark bewölkt

Navigation:
Den Feldhasen geht es gut

Flintbek Den Feldhasen geht es gut

Er ist in aller Munde - der Osterhase hat Saison. Dabei ist das nicht die korrekte Bezeichnung, wenn man die Experten vom Landesjagdverband fragt. Denn eigentlich heißt er Feldhase oder Lepus europaeus. Das Gute: Der Bestand in Schleswig-Holstein ist stabil und gesund.

Voriger Artikel
Deutsch-dänische Kooperation gestartet
Nächster Artikel
Uhu hat sich neuen Brutplatz gesucht

Der Feldhasenbestand ist gesund und stabil.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. „Die Anzahl unserer Feldhasen hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt“, freut sich Landesjagdverband-Präsident Wolfgang Heins. Diese Aussage ist mit Fakten zu belegen, denn genau dafür werden von den Jägern im Frühjahr und Herbst landesweit Zählungen organisiert.

Diese Hasenzählungen erfolgen mittels Scheinwerfertaxation. „Im Klartext heißt das, dass unsere Jäger eine Stunde nach Sonnenuntergang festgelegte Strecken in ihrem Revier abfahren und die angrenzenden Felder mit Scheinwerfern ableuchten, um eine Zählung vorzunehmen“, erläutert Projektbetreuerin Christin Nowok vom Wildtierkataster Schleswig-Holstein. Dort werden die Zahlen zusammengetragen, um zuverlässige Aussagen über die Population des Feldhasen treffen zu können.

„Allerdings hängt die weitere Entwicklung der Bestände über das Jahr von vielen Faktoren ab“, erklärt Wolfgang Heins. „Der Hase hat natürliche Feinde wie Fuchs, Greif- und Rabenvögel.“ Außerdem machen auch der zunehmende Flächenverbrauch und der Straßenverkehr Meister Lampe zu schaffen.

Von Sorka Eixmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3