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Platzmangel an der Schule am Eiderwald

Flintbek Platzmangel an der Schule am Eiderwald

Die Schule am Eiderwald in Flintbek platzt aus allen Nähten, einige Fachschaften haben nicht einmal eigene Räume. Daher hofft Schulleiter Lutz Friemann darauf, dass die Gemeinde sich für einen Schulneubau entscheidet.

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An der Grund- und Gemeinschaftsschule Flintbek, Schule am Eiderwald, herrscht Raumnot.

Quelle: Sven Janssen

Flintbek. Rund 700 Schüler und 60 Lehrkräfte sind an der Schule am Eiderwald, die eine Grund- und Gemeinschaftsschule mit einem weit über die Gemeindegrenzen anerkannten Ruf ist. „Es gibt bereits 70 Anmeldungen für das neue Schuljahr, der fünfte Jahrgang wird dreizügig“, sagt Friemann. Ein beschlossenes Raumkonzept liegt ebenfalls vor. Darin werde deutlich, wie groß der Platzmangel sei. „Einige Räume sind zu klein, für Fachschaften gibt es teilweise überhaupt keinen Platz, auch das Fach Gestalten ist ohne eigenen Raum.“ Für ihn steht fest: „Der gute Zulauf ist das Ergebnis der guten Arbeit aller, wir freuen uns darüber. Aber sehen auch die Probleme im Platzmangel.“

Lutz Friemann schaut nach Büdelsdorf, dort wurde ein Schulneubau errichtet, für das alte Gebäude gibt es eine Nachnutzung. „Das wäre das Optimum für uns, beispielsweise mit Kiel gemeinsam im Bereich gegenüber dem Storchennest oder auf dem Gelände neben dem Aldi-Markt“, hofft Friemann auf eine positive Entscheidung der Gemeindevertretung. Über eine Zusammenarbeit mit Kiel denkt er deshalb nach, weil auch viele Kinder des Stadtteils Meimersdorf die Schule besuchen.

Wulf Briege (SPD) erklärte bereits, dass „die Schule da oben keine Zukunft habe und der Umbau wohl mehr Geld koste als ein Neubau“, auch die Grünen waren einem Neubau nicht abgeneigt. In CDU-Kreisen ist man noch unterschiedlicher Meinung, bei der UWF denkt man eher an eine weitere Erweiterung. Fest steht jedoch: „Die Schule und der fehlende Platz ist Thema, an einer Lösung wird gearbeitet.“

 

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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