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Salzsilos erleichtern die Arbeit

Flintbek Salzsilos erleichtern die Arbeit

Sie könnten die neuen Wahrzeichen von Flintbek werden: Die Rede ist von den vier riesigen, gelb-orange leuchtenden Salzsilos, die senkrecht auf dem Gelände des Bauhofs in den Himmel ragen.

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Bauhofmitarbeiter Fabian Rother (links) zeigt das Handling der neuen Salzsilos, Olaf Sörensen vom Tiefbauamt der Gemeinde Flintbek freut sich ebenfalls über die moderne Anlage.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Flintbek. Hinter vorgehaltener Hand werden sie schon als neue Wahrzeichen der Gemeinde Flintbek bezeichnet: Die Rede ist von den vier riesigen, gelb-orange leuchtenden Behältern, die senkrecht auf dem Gelände des Bauhofs in den Himmel ragen. Bei einem Ortstermin verrieten Florian Rother vom Bauhof und Olaf Sörensen vom Bauamt, was es mit den Installationen auf sich hat.

 „Das sind unsere neuen Salzsilos. Damit sind wir technisch auf dem neuesten Stand“, erklärt Sörensen. Und zwar in der Versorgung mit Streusalz für den Bauhof. „Bislang wurde das Streugut in Bigpacks geliefert, jeder wog eine Tonne. Bei Bedarf musste das Bigpack mit schwerem Gerät angehoben werden, dann wurde der Sack aufgeschnitten und das Streugut landete auf dem Boden. „Danach wurde das Salz mit dem Radlader aufgeladen“, führt Rother aus. Ein mühseliges Arbeiten für die Mitarbeiter des Bauhofs – und alleine gar nicht machbar. „Wir haben zwei Streufahrzeuge in der Gemeinde, wenn wir von unseren unterschiedlichen Touren zurückkamen, mussten wir immer auf den Kollegen warten“, erinnert sich Fabian Rother.

 Genau das Szenario ist vorbei: „Mit dem Unimog können wir direkt unter das Salzsilo fahren und per Hebel wird das Fahrzeug geladen.“ Das Fassungsvermögen der einzelnen Behälter liegt bei 23 Tonnen, das maximale Füllgewicht sogar bei 32 Tonnen. „Unsere Planung sieht vor, dass wir rund 100 Tonnen als Wintervorrat liegen haben. In den neuen Salzsilos lagert das Streugut wesentlich besser geschützt vor Feuchtigkeit als früher. Auch entfällt die Entsorgung der Bigpacks, die pro Stück mit 21 Euro zu Buche schlagen“, so Sörensen.

 Ende Oktober erteilte die Gemeinde den Auftrag, Anfang Dezember wurden die Silos geliefert, knapp 52000 Euro hat das neue System gekostet. „Aufgestellt hat der Bauhof alles selbst, damit die Unimogs drunter passen, wurde ein zusätzliches Gestell installiert. Das Unterfahrmaß liegt bei 3,05 Meter, die Gesamthöhe bei 8,35 Meter.“ Bevor die offiziell „dahlingelben“ Salzsilos das erste Mal zum Einsatz kommen, muss das Rest-Salz in den Bigpacks verwendet werden. „Wir haben noch sechs Tonnen auf Vorrat.“ Und wenn die Wetterverhältnisse so bleiben, dann könnte sich die Nutzung der neuen Technik sehr zum Ärger von Fabian Rother noch etwas hinauszögern. Denn Rother freut sich auf Schnee und Eis, und damit auch auf den Räumdienst in der Gemeinde Flintbek – besonders, weil die neue Technik das Befüllen der Räumfahrzeuge derartig vereinfacht.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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