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Frauenpower im Klärwerk

Flintbek Frauenpower im Klärwerk

In der Gemeinde Flintbek wird auf Frauenpower gesetzt: Seit Ende 2016 unterstützt eine Klärwerkerin Helmut Rath bei der Arbeit. Julia Mund soll, wenn alles gut geht, die Nachfolge des Klärwerk-Chefs antreten. Am Montag war sie bei der Spülung der Sandfänge dabei.

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Julia Mund ist die neue Klärwerkerin der Gemeinde Flintbek. Helmut Rath arbeitet sie ein und hofft, dass sie seinen Posten übernimmt.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Sie strahlt, als sie am Sandfang im Bereich des Regenrückhaltebeckens im Bereich der Vogelstange ankommt: Julia Mund ist seit November für den Bereich Klärwerk in der Gemeinde Flintbek tätig. Dass sie Spaß an der Arbeit hat, sieht man ihr an. 

Am Montag stand die turnusmäßige Reinigung des Sandfangs auf dem Programm. Zwei große Saugwagen der Firma Remondis waren bereits kurz nach 8 Uhr vor Ort. "Alle vier bis fünf Jahre muss der Sand rausgesaugt werden", erklärte Klärwerk-Chef Helmut Rath. Insgesamt hat die Gemeinde 15 Sandfänge mit dazugehörenden Regenrückhaltebecken, die gewartet werden müssen.

Die 30-Jährige bringt Ausrüstung mit. "Wenn der Saugschlauch am Ende seiner Arbeit ist, kann es sein, dass wir noch runterklettern müssen und den restlichen Sand mit Besen und Schaufel rausholen. Das macht dann Julia", erklärt Rath. Die 30-Jährige nickt. Da Sport eines ihrer Hobbys ist, stellt das Klettern durch einen schmalen Schacht kein Problem für sie dar. "Gesichert wird sie dennoch", betont Rath.

Mund hat Fachkraft für Abwassertechnik gelernt und dann im Klärwerk Bülk im Labor gearbeitet. "Chemie hat mich schon immer interessiert. Die Arbeit im Klärwerk ist sehr abwechslungsreich. Das gefällt mir", sagt sie. "Und Frauen können heute alles machen, was Männer auch können", stimmt Rath zu. 

Von Sorka Eixmann

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