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Flintbek sucht noch viele Ideen

Infoabend zur Städtebauförderung Flintbek sucht noch viele Ideen

Die Bürger frühzeitig in die Planungen einbinden, ihre Meinungen und Ideen wahrnehmen und ihre Ideen offen diskutieren – so hatten es sich die Veranstalter des Infoabends „Ortszentrum“ am Mittwoch im Bürgersaal des Rathauses gedacht. Doch offenbar hatten sich nicht alle Besucher mit den Themen der Städtebauförderung vertraut gemacht, und daher wirkte die Veranstaltung bisweilen etwas zäh.

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Jan Köhler-Kaes (rechts) ist als Anwohner im Bereich Bahnhof direkt von möglichen Planungen in der Städtebauförderung betroffen, er diskutierte mit Bernd Kernke-Robert.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek.  Der Plan schien einfach: Ab 18.30 Uhr sollten die Interessierten miteinander diskutieren und Meinungen an die Stellwände pinnen. Das wurde auch gemacht, unter anderem wurden Wünsche wie „Bäume“, „Bänke zum Sitzen“, „die Nutzung der Hörnpassage als große und helle Bücherei“, die „Verknüpfung von P-and-R-Parkplatz und dem ZOB“ sowie mehr „Sicherheit für Radfahrer am Rosenberg“ gestellt. Auch die negativen Seiten der Gemeinde wie der „Angstraum Unterführung“ fand sich an einer Stellwand wieder. Rund 100 Gäste hatten sich einen Platz im Bürgersaal gesichert, als der zweite Teil unter dem Motto Informationsvortrag und Rückfragerunde begann.

 Bürgermeister Olaf Plambeck: „Wir wollen Sie mitnehmen bei der Städtebauförderung. 2013 bot sich uns die Chance, mit der Ortskernentwicklung dabei zu sein. Wir griffen zu. Zehn bis 15 Jahre sind für Planung und Umsetzung angesetzt, die Kosten teilen sich zu je einem Drittel Bund, Land und Kommune. Die Städtebauförderung ist allumfassend, sie betrifft nicht einzelne Grundstücke sondern Bereiche.“ Stadtplanerin Christine Ellen (BIG-Städtebau) erklärte die einzelnen Schritte, die in einem umfassenden oder einem vereinfachten Sanierungsverfahren enden können. „Die Eigentümer leisten keine Beiträge, solange das Verfahren läuft, das wird erst am Ende berechnet“, so Ellen. Genau mit der Aussage wollten sich einige Besucher nicht zufrieden geben.

 Einer der ersten, der die Antwort bemängelte, war Horst-Dieter Lorenzen. „Was zahlen denn die Bordesholmer nach ihrer Städtebauförderung“, wollte es Lorenzen genau wissen. Doch aus der Nachbargemeinde gibt es noch keine Zahlen, dennoch nahm die Fragerei nach den Kosten kein Ende. Beim Einwurf einer Bürgerin, dass die Gemeinde die Pläne sowieso schon in der Schublade habe, schritt Bürgermeister Plambeck ein. „Was mir fehlt ist etwas Positives. Wir haben die Chance, etwas zu ändern, das ist toll“, merkte er an und bekam Applaus. „Die Frage nach den Beiträgen kann nicht beantwortet werden, weil die Maßnahmen nicht feststehen. Wir wollen den Ort mit Ihren Ideen nach vorne bringen“, forderte Plambeck die Bürger auf, Ideen und Visionen abzugeben, damit die Planungswerkstatt diese in die Planungen einarbeiten kann.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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