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In den Häusern ist fast alles fertig

Flintbek In den Häusern ist fast alles fertig

Der Bau der Unterkünfte für Asylbewerber in Flintbek liegt in den letzten Zügen. Die Gemeinde rechnet 2016 mit 100 zugewiesenen Flüchtlingen. Fünf sind dieses Jahr bereits angekommen. Über die Ankunft der weiteren gibt es noch keine Information.

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Die Arbeiten an den Flüchtlingsunterkünften schreiten stetig voran: Der Bagger füllt den Bereich, in dem die Drainage verlegt wurde, mit Kies auf.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Die Schaufel des Baggers kippt langsam aber zielsicher den Kies auf die Fläche vor dem Zaun, denn dort wird ein großes Drainagerohr verlegt. „Das Wasser auf der Fläche vor den Asylunterkünften macht uns zu schaffen“, sagt Bauamtsleiter Stefan Bettin. Allerdings gibt es nur draußen Probleme, drinnen ist mittlerweile fast alles fertig. Seit Anfang November wird hier gebaut. „In zehn Tagen könnten Flüchtlinge einziehen, wenn es nötig wäre.“

 Genau das ist aber nicht nötig. Mit frischen Zahlen in Sachen Asylbewerber kam Flintbeks Bürgermeister Olaf Plambeck am Dienstag aus dem Kreishaus zurück. „Die neuen Zahlen sind für uns die alten. Das bedeutet, dass wir im Jahr 2016 mit 100 zugewiesenen Personen rechnen müssen“, so der Verwaltungschef. Fünf Personen seien im Januar bereits untergebracht worden, weitere wurden vorerst noch nicht angekündigt. Das bringt Zeit. „Damit können wir es vielleicht sogar noch schaffen, die Außenanlagen im Bereich der insgesamt vier Doppelhäuser und zwei Einzelhäuser fertig zu bekommen“, hofft Olaf Sörensen vom Tiefbauamt in Flintbek.

 Zufriedene Gesichter machten Bettin und Sörensen beim Ortstermin am Dienstag. An den einzelnen Häusern, die zur Orientierung für die ortsfremden Bewohner farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind, laufen die Restarbeiten. „Die Außenbeleuchtung wird gerade installiert, drinnen werden die Kühlschränke angeschlossen“, so Bettin.

 Das war Arbeit unter anderem für Elektriker Wilhelm Roggenbock. Das Besondere an den Kühlschränken: „Die Geräte sind in abschließbare Fächer aufgeteilt. Jeder Benutzer erhält zwei Fächer und damit auch zwei Schlüssel, um seine eigenen Lebensmittel aufzubewahren“, erklärt Bettin.

 Jedes der Häuser ist rund 55 Quadratmeter groß und teilt sich auf in drei Schlafräume und einen Raum für die Küchenzeile. „Es wird einen Gemeinschaftsraum in einem Extrahaus geben. Dort könnte vielleicht auch Unterricht in Deutsch gegeben werden“, so Bettin. Und an die Zukunft hat Flintbek mit dem Extrahaus für die Gemeinschaftsräume und den Waschmaschinen-Bereich auch gedacht: „Wenn die Unterkünfte für die Asylbewerber nicht mehr benötigt werden, kann das Gemeinschaftshaus nahtlos an den Bauhof als Sozialraum angegliedert werden.“

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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