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Aldi und Edeka müssen warten

Fockbek Aldi und Edeka müssen warten

Im Frühjahr zeigten die Zeichen noch Entspannung. Inzwischen verzögert sich das geplante Einkaufszentrum am Rand von Fockbek erneut. Die Hoffnung auf Baubeginn in diesem Jahr schwindet.

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Abrisszange beißt sich durch

Fockbeks Einzelhandelszentrum mit Edeka und Aldi befindet sich am Ortsrand im Disshorn. Beide Märkte wollen sich vergrößern und umziehen.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Fockbek. Es geht um das Einkaufzentrum mit den Supermärkten Aldi und Edeka im Disshorn. Beide Läden wollen sich vergrößern und umziehen. Der neue Standort wäre nur wenige Hundert Meter entfernt und näher an der Nachbargemeinde Hohn. Die Pläne wurden erstmals vor zwei Jahren öffentlich vorgestellt.

Verhandlungen stocken

Noch Anfang April schien eine Einigung mit Hohn möglich. Die Nachbargemeinde sieht die Fockbeker Pläne als bedrohliche Konkurrenz für ihren Einzelhandel. Eine Garantie von Edeka, für die nächsten 15 Jahre das heutige Einzelhandelsangebot in Hohn sicherzustellen, schien die Lösung des Konflikts zu sein. Die Verhandlungen stocken aber.

"Offen wie es weiter geht"

„Die Verhandlungen sind momentan nicht mehr so sehr aktiv“, sagt Hohns Bürgermeister Jürgen Kuhrt. „Sie sind aber auch noch nicht endgültig abgebrochen.“ Wie es weiter geht? „Im Moment kann ich nichts sagen. Es ist offen wie es weiter geht und nicht so ganz befriedigend.“

Zwei Voraussetzungen

Bevor Fockbek grünes Licht bekommt, müssten in Hohn zwei Voraussetzungen geschaffen werden. Die Gemeinde müsste mit Edeka in einem städtebaulichen Vertrag regeln, dass der Konzern den Einzelhandel in der Gemeinde am Leben hält. Zuvor müsste sich Edeka mit dem Hohner Kaufmann, der eine zum Rewe-Konzern gehörende Filiale betreibt, auf ein Warenangebot „mindestens in gleicher Größe“ wie heute einigen, sagt Kuhrt. „Diese Voraussetzung ist noch nicht geschaffen.“

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