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Baden gehen im Hochzeitskleid

Freibad Bokel Baden gehen im Hochzeitskleid

Wenn man am ersten Tag seiner Ehe schon mal Baden geht, dann ist man für die nächsten Jahrzehnte gerüstet. Das müssen sich Svenja und Maik Lamberty gedacht haben, als sie am Freitag gemeinsam im Hochzeitsoutfit ins Bokeler Freibadbecken sprangen.

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Gingen schon bei der Hochzeit baden: Bei der Feier im Freibad Bokel sprangen Svenja und Maik Lamberty gemeinsam ins Wasser.

Quelle: Sven Janssen

Bokel. Zuvor hatten sich die beiden Bokelholmer, die aus Kiel stammen, im Holtenauer Leuchtturm getraut. Ganz klassisch, das war dann aber auch das einzig Typische an dieser Hochzeit. „Ein gediegenes Fest finden wir total doof“, sagten die 30-jährige pharmazeutisch-technische Assistentin und der 41-jährige Kanalreiniger. Die ursprüngliche Idee sei es gewesen, eine stillgelegte alte Tankstelle zu finden, erklärte der Bräutigam. Der Hochzeitsplaner hätte dann die Idee mit dem Freibad gehabt.

Tolle Idee fanden die Zwei und auch im Bokeler Freibad war man schnell dafür gewonnen. „Wir haben uns vor Ort getroffen und alles durchgesprochen“, erinnerte sich Fördervereinsvorsitzender Rolf Godt. „Unsere einzige Bedingung war, dass es keine Gläser geben darf, damit waren die beiden sofort einverstanden.“

Kennen und lieben gelernt haben sie sich bei gemeinsamen Freunden auf dem Sofa. „Svenja war zur Nagelpflege da und Maik bei seinem Kumpel untergekommen“, erzählte eine Bekannte am Rande der Feier. Mit einem großen Zelt hatten sie das Freibadgelände in einen Festplatz verwandelt. Nachdem das Brautpaar am späten Abend den Sprung ins Wasser wagte, folgten auch viele Partygäste. „Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, das war eine tolle Feier, die richtig Spaß gemacht hat“, sagte die Braut. „Auch die kommenden Hochzeitstage wollen wir außergewöhnlich feiern“, verriet Maik Lamberty. Dafür gäbe es schon eine Menge Ideen. Aber bevor die gefeiert werden, wollen die Zwei erst mal auf Hochzeitsreise nach Finnland gehen.

Im Freibad Bokel kann man sich gut vorstellen weitere Hochzeiten auszurichten. „Das war richtig toll und hat gut geklappt“, sagte Godt. Zu viele Feiern dürften es aber nicht sein, denn für die anderen Badegäste bedeute das immer eine Einschränkung. Am Freitag durften nur noch die Frühbader schwimmen, danach war das Bad der Hochzeitsgesellschaft vorbehalten, die bis in die Nacht im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich feierte.

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