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Gerätehütte feiert Richtfest

Freibad Flintbek Gerätehütte feiert Richtfest

Richtfest! hieß es am Sonnabendvormittag nach zweieinhalb Stunden Schrauben und Sägen, Hämmern und Nageln für die neue Gerätehütte des Freibads. Der Aufbau des 1200 Euro teuren Holzhäuschens war etwas für Puzzlefreunde: Die 300 Bauteile waren nicht gekennzeichnet.

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Richtfest! hieß es am Sonnabendvormittag nach zweieinhalb Stunden Schrauben und Sägen, Hämmern und Nageln für die neue Gerätehütte des Freibads.

Quelle: Beate König

Flintbek. Keine Hürde, mehr ein Geduldsspiel mit Zollstock und Bauanleitung für die freiwilligen Helfer und Profi-Handwerker aus dem Förderverein Freibad Flintbek. Kai Trachsel, Fabian Rother, Wolfgang Kühl und Dirk Michelsen suchten aus dem Bretterberg Planke für Planke die in der Anleitung auf den Millimeter genau angegebenen Kiefer-Bretter für Boden, Dachstuhl und Dach. „Eigentlich ist das wie Lego“, sagte Dachdecker Trachsel mit Blick auf die fertig gelieferten Tür- und Wandelemente. Dennoch passte nicht alles. „Ohne das richtige Werkzeug ist man beim Einpassen aufgeschmissen.“ Damit der Bau schnell voranging, hatte der Profi Kreuzschlitzschrauben durch 1000 Profi-Torx-Schrauben ersetzt.

Vorzug des Häuschens, sagt Trachsel: Die Plexiglasfenster weit oben unterm Pultdach machen den gut neun Quadratmeter großen Raum von außen schwer einsehbar, die abschließbare Doppeltür ist sicher. Damit das Häuschen im Jubliäumsjahr des vor 50 Jahren eingeweihten Freibads zum schmucken Hingucker am Eiderkamp wird, wurden Wände und Türen in Schwedenrot und Weiß gestrichen.

Der stetige Ausbau der Vereinsangebote führte dazu, dass der erste Lagerraum, eine vor fünf Jahren angeschaffte, vier Quadratmeter große Blechhütte, zu klein wurde. Jetzt ist Raum für Tische und Bänke, die der Verein bei  gebuchten Kindergeburtstagen im Freibad stellt. Die Hütte steht auf einem neuen, 20 Quadratmeter großen Fundament. Dafür investierte der Förderverein 1500 Euro in die Arbeit einer Fachfirma.

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