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Uhu hat sich neuen Brutplatz gesucht

Freilichtmuseum Molfsee Uhu hat sich neuen Brutplatz gesucht

Er ist wieder da – der Uhu sitzt im Freilichtmuseum Molfsee und hat sich ein historisches Dach für seine Brut ausgesucht. In diesem Jahr haben sich die beiden Uhus für einen neuen Platz zur Aufzucht ihrer Jungen entschieden. Sie sitzen nun auf dem Haus aus Arentsee.

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Der Uhu brütet wieder im Freilichtmuseum Molfsee.

Quelle: Sven Janssen

Molfsee. Das ist eine neue Entwicklung, bestätigt auch Michael Hildebrandt vom Bereich Bauunterhaltung und Objektbewirtschaftung im Freilichtmuseum Molfsee. 2016 saß die Uhu-Familie auf dem Dach der Gulfscheune aus Brokreihe, mit Blick auf den nahegelegenen See. Doch so einfach war das Aufziehen der Jungen im vergangenen Jahr nicht. „Ende April purzelten gleich zwei Mal junge Uhus aus dem Nest. Offenbar war es etwas eng“, erinnert sich Hildebrandt.

Vielleicht hat das Brutpaar Konsequenzen daraus gezogen, vielleicht ist es Zufall: Seit einigen Wochen sitzt das Uhu-Weibchen nun auf dem Haus aus Arentsee und drückt sich bei der nassen und kalten Witterung ganz fest an den Schornstein. Die erste Sichtung von Hildebrandt war am 21. März. „Ich hatte schon ein paar Tage nach ihnen Ausschau gehalten“, verrät er. Dann fand er endlich, was er mit dem Fernglas schon länger suchte: Die auffallenden, orangeleuchtenden Augen und die großen Federohren.

Seit 2014 sind die Uhus ein ständiger Gast auf den historischen Bauwerken, allerdings wird offenbar gern mal umgezogen. Aber dem Museum bleiben sie offenbar treu.

Von Sorka Eixmann

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