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Brandschutz für Nachbarort übernommen

Hoffeld Brandschutz für Nachbarort übernommen

Die Freiwillige Feuerwehr Sören löst sich zum Jahresende auf. Die Nachbarwehr aus der Gemeinde Hoffeld übernimmt den gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutz. 6000 Euro zahlt Sören dafür. Zur Hälfte beteiligt man sich auch an den Kosten für zukünftige Investitionen.

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Hoffelds Wehrführer Niklas Harder (rechts) und Feuerwehrmitglied und Gemeindevertreter Johannes Köstlin zeigen die Einsatzausrüstung. Ab 2018 ist die Wehr auch für den Brandschutz in Sören verantwortlich.

Quelle: Frank Scheer

Hoffeld/Sören. Die Sörener Feuerwehr schwächelte in personeller Hinsicht seit Jahren. Als die Mitgliederzahl unter die Mindeststärke von 18 gerutscht ist, musste reagiert werden. "Die Übernahme des Brandschutzes durch Hoffeld ist geprüft worden und wird funktionieren", betonte Kreiswehrführer Matthias Schütte. Allerdings bedauerte er die Aulösung der Sörener Wehr. Momentan ist eine Übernahme des Brandschutzes durch eine Nachbargemeinde ein Einzelfall. Aber: In immer mehr Dörfern wird tagsüber wegen der beruflichen Auswärtstätigkeit selten eine gesunde Einsatzstärke erreicht. Parallel wird meistens eine zweite Feuerwehr alarmiert. 

Die Hoffelder Wehr ist mit 28 Mitgliedern zurzeit gut aufgestellt. 50 Meter hinter dem Gerätehaus in Hoffeld beginnt Sören. Zu manchen Außenbereichen Hoffelds ist es weiter als in den Nachbarort. Die Übernahme bietet sich an“, verdeutlichte Bürgermeister Sönke Harder. Die Gemeindevertretung von Hoffeld hat dem Übernahmevertrag in dieser Woche zugestimmt. Sörens Bürgermeister Manfred Christiansen bedauerte die Entwicklung ebenfalls. Aber es seien zu wenig Bürger bereit gewesen, sich in der Wehr zu engagieren.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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