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Freiwillige untersuchen Flüchtlinge

Erstaufnahme Freiwillige untersuchen Flüchtlinge

Die medizinischen Erstuntersuchungen von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein mit Hilfe von Freiwilligen des Universitätsklinikums sind in vollem Gange. Am Donnerstag machten Ärzte und Schwestern in der neuen Erstaufnahmeeinrichtung in Rendsburg zahlreiche Gesundheitschecks, die für das Asylverfahren erforderlich sind.

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Die medizinischen Erstuntersuchungen von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein mit Hilfe von Freiwilligen des Universitätsklinikums sind in vollem Gange.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Rendsburg. Dafür wurden mehrere Container hergerichtet. Bisher sind in Rendsburg 240 Flüchtlinge, weitere kommen am Wochenende. Das Containerdorf ist für bis zu 800 Menschen geplant.

Insgesamt wollen 60 Mitarbeiter des Uniklinikums freiwillig bei den Erstuntersuchungen helfen — Ärzte, Psychotherapeuten, Pflegekräfte, medizintechnische Assistenten und Verwaltungsangestellte. Sie kommen auch in der ebenfalls neuen Erstaufnahmeeinrichtung in Albersdorf (Kreis Dithmarschen) zum Einsatz.

UKSH-Vorstandschef Jens Scholz nannte es eine Verpflichtung für das Klinikum, den Flüchtlingen zu helfen. In diesem Jahr sind im Land seit Jahresbeginn mehr als 11 000 eingetroffen. Wenn die jüngste Prognose des Bundes von 800 000 Asylbewerbern für ganz Deutschland eintrifft, würden auf Schleswig-Holstein nach dem Verteilerschlüssel etwa 27 000 entfallen. Das Land selbst war in seiner jüngsten erhöhten Schätzung von 25 000 ausgegangen.

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