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Hilfe für Streunerkatzen

Flintbek Hilfe für Streunerkatzen

Der Einkaufswagen, den Gabriele Jansky schiebt, ist prall gefüllt. Aber nicht mit ihrem Wocheneinkauf, sie schiebt unzählige Decken, Näpfe, Dosen und Tüten mit Katzenfutter über den Famila-Parkplatz zur Katzenfutterstelle in Flintbek. Dort werden von ihr derzeit fünf Katzen versorgt, dafür sucht sie Unterstützung.

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Gabriele Jansky kümmert sich liebevoll um die Streunerkatzen aus Flintbek, dazu gehört auch die Reinigung aller Näpfe und Decken.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Alle zwei Tage rückt die Frau aus Großbarkau an, seit 2011 besteht die offizielle Futterstelle für Streunerkatzen in Flintbek. Ins Leben gerufen haben diese Initiative Regina Grenz und Gabriele Jansky. „Wir haben immer toll zusammen gearbeitet und uns mit dem Füttern und Saubermachen abgewechselt“, erinnert sich die 65-Jährige. Doch nicht nur gefüttert wird, auch die Gesundheit der Samtpfoter, die kein festes Zuhause haben, war immer im Blick der Katzenfreundinnen. „Besonders Frau Grenz hat sich darum gekümmert, dass entwurmt, geimpft und natürlich auch kastriert wird“, betont Jansky. Doch seit Ende 2015 ist Regina Grenz gesundheitlich schwer angeschlagen, sie musste ihre Leidenschaft für die Streunerkatzen schweren Herzens aufgeben. Nun steht Jansky allein vor der Aufgabe und sie weiß: „Ob ich das in der kalten und nassen Jahreszeit allein schaffe, bezweifle ich.“

 Denn sie bezieht auch nur eine kleine Rente und „buttert“ natürlich viel zu. „Bislang gab es Futterspenden aus dem Tierheim Uhlenkrog, doch zurzeit ist diese Unterstützung gesperrt. Und wenn ich im Winter jeden Tag hierher fahren muss, sind das etliche Kilometer, die da zusammen kommen.“ Während sie erzählt, räumt sie die schmutzigen Schüsselchen in einen Korb, das große Katzenhaus, das vor zwei Jahren entstanden ist, um die Katzen vor Wind und Wetter und damit auch das Futter zu schützen, wird gelüftet und einige der Decken gegen frische ausgetauscht. Wenn alles sauber ist, werden Nass- und Trockenfutter verteilt. Meistens schauen dann auch die ersten Katzen um die Ecke. „Wir haben einen sehr festen Stamm von fünf Stück, dazu gehören unsere Alten Walli und Grimm sowie Kleiner-Kater, Platon und Streifen-Stern“, kennt Jansky die Vierbeiner. Nun ist die Katzenfreundin auf der Suche nach Futterspenden jeder Art und nach Unterstützung beim Füttern und Säubern der Futterstelle. „Es sollte jemand sein, der hier aus Flintbek kommt und Freude an Tieren hat“, hofft sie auf einen Tierfreund, der auch bei Wind und Wetter Zeit für die Katzen hat. Damit es auch in den kalten Jahreszeiten reibungslos mit der Versorgung der Tiere, die ihr im Lauf der Jahre ans Herz gewachsen sind, klappt.

 Wer Spenden oder helfen möchte, kann sich an Gabriele Jansky unter Tel. 04302/9698649 wenden.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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