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Ganz Kronshagen wird zum Basar

Flohmarkt an 130 Standorten Ganz Kronshagen wird zum Basar

Am kommenden Sonnabend, 5. September, von 14 bis 17 Uhr wird ganz Kronshagen – mit Ausnahme des Friedhof Eichhof – zum Basar: beim 1. Garagen-Carport-Garten- und Bürgersteig-Flohmarkt mit 170 Anbietern an 130 Standorten. Der Flohmarkt öffnet am Wochenende an 130 Standorten – die Anbieter wollen die Verkaufserlöse spenden.

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Dicht gepflastert: Silke Umlauff zeigt die Karte, wo in Kronshagen die 130 Flohmarktstände errichtet werden.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. „Wir sind mit Anmeldungen geradezu überhäuft worden“, sagt Initiatorin Silke Umlauff, die wieder einmal mit einer neuen Idee genau den Nerv traf. „Es hat doch kaum jemand große Lust, frühmorgens voll gepackte Kisten zum Kieler Flohmarkt zu schleppen und dann auch noch Probleme bei der Parkplatzsuche und Kinderbetreuung zu haben“, ist sie überzeugt. Deshalb kommen die Schnäppchenjäger sozusagen an die Haustür. In Kiel-Holtenau und in Schellhorn haben Veranstalter mit dieser Art von Flohmarkt gute Erfahrungen gemacht.

 Damenbekleidung, Handy, Spielzeug, Knöpfesammlung, Stehlampen, Pflanzen und Modelleisenbahn: Alles, was Abstellräume füllt und nicht mehr gebraucht wird, kommt zum Verkauf. Welche Artikel jeweils wo zu haben sind, steht im Kronshagen-Magazin, das mit dieser Aktion zehnjähriges Bestehen feiert. Nicht-Kronshagener können die Adressenlisten im Rathaus und Bürgerhaus sowie in der Gemeindebücherei und in Geschäften erhalten oder sich am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr im Hofbrook 25a abholen. Silke Umlauff lädt dort bei Kaffee und Kuchen zum offenen Garten ein. Führungen gibt es um 14, 15 und 17 Uhr.

 Die Anmeldefrist für einen Flohmarktstand ist bereits am 15. Juli abgelaufen. Wer sich noch nachträglich beteiligen möchte, muss die Genehmigung selbst im Rathaus beantragen. Für die anderen hat dies Silke Umlauff organisiert. Jeder einzelne Standort wurde vom Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr geprüft. „In 90 Prozent der Fälle müssen die Stände auf Privatgelände errichtet werden“, sagt Umlauff. Nur im Hasselkamp und in der Bürgermeister-Drews-Straße ist das auch auf dem Bürgersteig möglich. Selbst an Genehmigungen für Kuchen- und Würstchenverkauf hat Umlauff gedacht: „Man kann einen kulinarischen Streifzug von Torte zu Torte machen.“

 Viele Anbieter haben sich bereiterklärt, zehn bis 60 Prozent des Verkaufserlöses zu spenden: für die Flüchtlingshilfe, Kultur vor Ort, das Kieler Tierheim oder die Klinikclowns. „So haben auch noch andere etwas von dieser Aktion“, sagt die Initiatorin.

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