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Flintbek Freigabe verschoben

Um 18 Uhr sollte die Gartenstraße nach fast sechsmonatiger Bauzeit am Sonntagabend wieder für den Verkehr freigegeben werden. So war der Plan von Bürgermeister Olaf Plambeck. Doch damit wurde es nichts: Zwei große Zelte standen auf der Fahrbahn. Erst am Montagmorgen war die Straße wieder für den Verkehr nutzbar.

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Symbolisch zerschnitt Bürgermeister Olaf Plambeck die Absperrung für die Gartenstraße, die nach knapp einem halben Jahr Bauzeit wieder freigegeben wurde. Mit dabei waren (von links) die Anwohner Norbert Rätzke, Klaus Thoma und Hans-Heinrich Bodlak sowie Bauleiter Olff Brettschneider (verdeckt), Granit-Bau-Chef Karsten Behrend, Olaf Sörensen vom Bauamt und Ingenieur Jens Thaysen vom Wasser- und Verkehrskontor sowie Gemeindevertreterin Regine Schlegelberger-Erfurth.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Der Grund: Die Zelte wurde für das Straßenfest genutzt, zu dem die Gartenstraßen-Anwohner eingeladen hatten. Die Idee hatte Klaus Thoma. Er konnte die Nachbarn schnell für ein Fest begeistern. „Hier ist so tolle Arbeit geleistet worden, das muss doch gelobt und auch gefeiert werden“, erklärte Thoma. Eingeladen waren alle Anwohner der Gartenstraße, jeder brachte etwas mit, um das Büfett umfangreich zu gestalten. „Eine gelungene Sache, toll, dass sich die Nachbarn mal wieder richtig unterhalten können“, freute sich auch Anwohner Norbert Rätzke.

 Rund 150 Menschen nutzten das Fest für Gespräche. Auch die Vertreter der beteiligten Baufirma waren vor Ort. „Es war eine tolle Baustelle“, schwärmte auch Karsten Behrend, Chef der Firma Granit Bau, der auch seinen Bauleiter Olff Brettschneider dabei hatte. „Unsere Leute konnten immer gut arbeiten und waren gern in Flintbek.“

 Damit war nicht unbedingt zu rechnen, nachdem es zu Beginn deutlichen Widerstand gegen den Ausbau durch die Anwohner gegeben hatte. „Wir haben immer das Gespräch gesucht“, erklärte Bürgermeister Plambeck. „Und das hat geklappt“, ergänzte Anwohner Hans-Heinrich Bodlak. Baubeginn war am 9. April. „Die Bauarbeiten wurden frühzeitig angekündigt, wir wurden immer informiert, wo man fahren konnte und wo nicht“, betonte Rätzke.

 Auch Gemeindevertreterin Regine Schlegelberger-Erfurth (FDP) ließ es sich nicht nehmen, bei der Veranstaltung dabei zu sein. „Das gelungene Fest in der Gartenstraße ist für mich ein Zeugnis beispielhaften Bürgersinns. Respekt vor den Anwohnern, die sowohl der Politik als auch der Verwaltung mit Nachdruck die richtigen Fragen gestellt haben“, lobte sie das Engagement der Bürger ebenso wie die gute Informationspolitik der Verwaltung.

 Symbolisch durchtrennte Plambeck unter viel Applaus ein Absperrband. „Die Zelte jetzt abzubauen, hieße auch, das Fest zu beenden. Wir lassen das Gartenstraßenfest in Ruhe ausklingen und werden in aller Frühe die Schilder entfernen“, so Olaf Sörensen vom Bauamt – eine gute Idee.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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