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Dätgen bangt um den Dorfkrug

Gasthof geschlossen Dätgen bangt um den Dorfkrug

Der Dorfkrug ist in Dätgen ebenso Institution wie sein Gastwirt Ernst-August Hülsen. Nun hat der Gastronom verkauft, vorübergehend ist geschlossen. Wer der Nachfolger wird und was aus dem Krug wird, ist bisher noch unklar. Bürgermeister Henry Ehlbeck hofft auf eine Zukunft für den Gasthof.

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Der Dorfkrug in Dätgen ist derzeit wegen Eigentümerwechsels geschlossen.

Quelle: Beate König

Dätgen. Der traditionsreiche Dorfkrug in Dätgen ist geschlossen. Seit Mitte Oktober informiert ein Schild neben der Eingangstür über die „vorübergehende Schließung“ wegen eines Eigentümerwechsels. Gastwirt Ernst-August Hülsen ist nicht mehr der Inhaber. Auf Anfrage unserer Zeitung wollte er noch keine näheren Angaben über den neuen Besitzer machen.

Für die Gemeinde fällt jetzt kurzfristig ein Veranstaltungsort weg. „Wir würden uns sehr freuen, wenn die Wiedereröffnung klappt“, sagt Bürgermeister Henry Ehlbeck. Er hat einen Ersatzraum für die Dezembersitzung der Gemeindevertretung im Dorfgemeinschaftshaus gefunden, das vor zwei Jahren neben dem Kindergarten an der Hauptstraße eröffnet wurde. Bislang war der Raum dort keine Alternative zum Krug. Das solle auch in Zukunft so bleiben, betont Ehlbeck. Das Gemeindezentrum sei nur eine Übergangslösung. „Solange ich was zu sagen habe, sind die Sitzungen weiterhin im Krug.“

60 Stühle passen in den Raum. Wird das Löschfahrzeug der Feuerwehr aus dem Gebäude gefahren, ist Platz für 100 Personen. Ehlbeck sucht aktuell jemanden, der den Getränkeverkauf bei Sitzungen und die Reinigung des Raums übernimmt. Dort könnten auch die Blutspende-Termine des Deutschen Roten Kreuzes, die bislang im Saal der Gaststätte stattfanden, abgewickelt werden, denkt Ehlbeck laut nach.

Die Schließung des Krugs bedauert der Bürgermeister. Als Baufachmann ahnt er jedoch, dass vor einem Neustart einige Umbauten in dem alten Backsteinhaus, zum Beispiel unter dem Aspekt Sicherheit, erforderlich wären.

Auch Dätgens Theatermacher Gero Janovsky plant vorsichtshalber um. 18 Jahre lang feierten die selbstgeschriebenen Stücke des Dätgeners auf der Bühne des Dorfkrugs Premiere. „Mit dem Essen dort war das immer eine runde Sache.“ Janovsky versucht, sich anders zu orientieren.

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