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Mann muss nach Hammerattacke ins Gefängnis

Gefährliche Körperverletzung Mann muss nach Hammerattacke ins Gefängnis

Ein Mann ist für eine Hammerattacke in Büdelsdorf auf seine Frau und eine seiner Töchter zu zwei Jahre und neun Monate Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Neumünster sprach den 58-Jährigen am Dienstag wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung für schuldig.

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Das Amtsgericht Neumünster sprach den Mann, der mit einem Hammer auf seine Frau und Tochter eingeschlagen hatte, wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung für schuldig.

Quelle: Arne Dedert (Symbolbild)

Neumünster. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von dreieinhalb Jahren gefordert, die Verteidigung auf Bewährung plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Anklage soll sich der Mann am 21. August 2016 am Mittag über eine Bemerkung einer seiner Töchter geärgert und dieser mit einem Besenstiel wuchtig auf den Arm geschlagen haben. Am späten Abend gab es demnach wieder Streit mit der heute 16-Jährigen, weil diese mit ihrem Handy gespielt habe. Ihr Vater habe das Mädchen an den Haaren gerissen, bis sie zu Boden ging, sagte der Staatsanwalt am ersten Prozesstag. Als die Frau ihren Mann von dem Mädchen weggezogen habe, habe der 58-Jährige einen Hammer geholt und mindestens vier Mal auf den Hinterkopf seiner Frau geschlagen. Als sie ins Zimmer einer anderen Tochter geflohen sei, habe er auch diese Tochter mit dem Hammer geschlagen. Die Ehefrau hatte durch die Schläge zwei große klaffende Platzwunden am Hinterkopf erlitten. Die Tochter trug durch die Hammerschläge unter anderem eine blutende Riss-Quetsch-Wunde am Hinterkopf davon.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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