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Grüne Linde und feuchter Keller

Melsdorf Grüne Linde und feuchter Keller

Ungewohnte Ruhe in Melsdorf: Durch die Kanalsanierung in der Dorfstraße ist derzeit kaum Autoverkehr zu hören. Nur Bagger drehen ab und zu ihre Runden. So auch auf dem Pausenhof der Grundschule, wo sich die Gemeinde während der Ferien um ein weiteres Problem bei den Regen- und Schmutzwasserleitungen kümmern muss. Die Kosten belaufen sich nach Angaben des Amtes Achterwehr auf etwa 125000 Euro.

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Feuchte Kellerräume in der Schule: Die Gemeinde muss das Gebäude sowie die Regen- und Schmutzwasserleitungen auf dem Pausenhof für mehr als 100000 Euro sanieren lassen.

Quelle: Torsten Müller

Melsdorf. Erst vor drei Jahren waren die Kellerräume des vor 115 Jahren errichteten Schulgebäudes von innen saniert worden. „Dennoch gab es immer wieder Feuchtigkeitsschäden“, berichtet Bürgermeisterin Anke Szodruch (CDU). Als eine Firma im Frühjahr die Hausanschlüsse der Kanäle in der Dorfstraße per Videokamera inspizierte, nutzte die Gemeinde die Chance, den Blick auch unter den asphaltierten Pausenhof zu richten. „Wegen der Überraschungen in der Dorfstraße schwante uns nichts Gutes“, sagt die Bürgermeisterin.

 Die Verfilmung der Leitungen war auch aus einem anderen Grund gefordert: Melsdorf ist dabei, ein flächendeckendes Kanalkataster zu erstellen. Das Schulgelände war darauf noch ein weißer Fleck. Bis 1992 betrieb die Gemeinde am Rande ein unbeheiztes Schwimmbad, das aus Kostengründen eingestellt wurde. Die Leitungen verlaufen irgendwo im Nirvana. Das Regenwasser von den Schuldächern läuft unterirdisch in Richtung des Hauptgebäudes. Auf diesem Weg muss es in bis zu 1,40 Metern Tiefe wohl ein Leck im Kanal geben. „Wir hatten uns schon gefragt, warum die alte Linde trotz des Asphalts so schön wächst“, sagt Anke Szodruch.

 Bauarbeiter haben zunächst die Kelleraußenwand der Schule freigelegt. Wegen immer wieder drohenden Regens wurde ein Wetterschutz errichtet, denn die Wand muss trocknen und gereinigt werden. Schließlich wird sie neu verputzt, Schutzmaterial und zum Abschluss auch noch eine aufgetragen.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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