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Der Kreisel soll blühen

Molfsee Der Kreisel soll blühen

Stauden sollen es werden: Die Gemeine Molfsee ist in Sachen Bepflanzung Kreisverkehr ein gutes Stück weiter.

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Der Kreisverkehr in Molfsee ist noch immer nicht bepflanzt, nun soll endlich eine Entscheidung fallen.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. 2010 wurde der Kreisverkehr, der die Landesstraße 318 mit der Kreisstraße 39 verbindet, in Molfsee in Betrieb genommen. Seitdem läuft es dort zwar verkehrstechnisch rund, aber rein optisch hat sich im Kreisel nicht viel getan. Doch das soll sich ändern, wenn es nach dem Willen der Gemeinde geht.

 Obwohl es ja nicht so ist, dass die Gemeinde sich nicht schon lange eine dekorative Installation auf dem Kreisel gewünscht hätte. Nicht nur das, es wurde sogar mächtig geplant und ausgeschrieben: Ein Arbeitskreis aus Gemeindevertretern hatte bereits vor einigen Jahren Ideen entwickelt, zwei Wettbewerbe für Kunstwerke waren ausgeschrieben worden. Aus den Siegerentwürfen der elf eingereichten Beiträge hatte der Grafiker des Freilichtmuseums Molfsee damals sogar ein künstlerisch gestaltetes Hinweiselement für das Museum erarbeitet. Doch mit den großen Schildern auf dem Kreisel konnte man sich an offizieller Seite nicht anfreunden: Der Landesbetrieb sagte dazu Nein mit der Begründung, dass der vorgelegte Entwurf zu sehr vom Straßenverkehr ablenke.

 2013 war – bedingt durch die Ablehnung des Entwurfs – erst einmal das Interesse an der Kreisverkehrsgestaltung erlahmt. Doch 2014 nahm Ute Hauschild, damals noch Bauamtsleiterin, die Idee wieder auf, die rund 250 Quadratmeter große Verkehrsinsel zu begrünen. Doch auch diese Pläne verliefen irgendwie im Sande. Grund: „Wir haben diskutiert, aber dann die Planungen in das nächste Jahr verschoben“, so Hauschild, die inzwischen Bürgermeisterin ist.

 Während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses gab es erneut einen Tagesordnungspunkt, der den Kreisverkehr und seine Gestaltung zum Thema hatte. Und nun sollen den vielen Planungen Handlungen folgen. Hauschild: „Wir haben uns auf den vorgelegten Entwurf einigen können und uns für eine Bepflanzung mit unterschiedlichen Stauden entschieden. Die Mitglieder des Umwelt- und Wegeausschusses haben sich einstimmig für die Beschlussempfehlung entschieden, nun müssen der Finanzausschuss und die Gemeindevertretung nur noch zustimmen.“

 Die geschätzten Kosten für die Bepflanzung liegen bei 5000 Euro, wenn alles gut läuft, kann im Frühjahr mit der Arbeit begonnen werden. „Und vielleicht blüht dann der Kreisel bereits im nächsten Sommer“, erklärte Ute Hauschild.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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