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Platz für neue Kita gesucht

Flintbek Platz für neue Kita gesucht

2013 wurde die Gemeindekindertagesstätte ich und du im Flintbeker Dickskamp eröffnet, drei Ü3- und drei U3-Gruppen fanden dort Platz. Während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur und Soziales stellte Bürgermeister Olaf Plambeck fest: „Wir müssen über weitere Kindertagesstättenplätze nachdenken.“ Das Wo und das Wie stellt die Gemeinde jedoch vor Probleme.

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In der Flintbeker Gemeindekindertagesstätte fehlt es an Betreuungsplätzen.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Das Gute an der Entwicklung setzte Plambeck an den Anfang seiner Ausführungen. „Die gute Infrastruktur in der Gemeinde, das Angebot der Ganztagsbetreuung von 6.30 bis 17 Uhr, all’ das führt dazu, dass die Gemeindekindertagesstätte so gefragt ist. Neben den sechs Gruppen gibt es derzeit eine zusätzliche Elementargruppe mit sieben Kindern unter dem Namen Enten, die im eigentlichen Sprachraum untergebracht sind“, erläuterte der Verwaltungschef. Für das kommende Kindergartenjahr gebe es aktuell 24 freie Plätze, von denen 23 bereits vergeben seien. „Allein im Elementarbereich gibt es einen Bedarf von zirka 45 Plätzen, diesem Bedarf stehen jedoch nur 24 freie Plätze gegenüber“, schilderte Plambeck die Lage. Zusätzlich werden dort beispielhaft fünf Flüchtlingskinder betreut, auch damit werde das pädagogische Personal vor neue Herausforderungen gestellt.

 In der Vergangenheit ist bereits mehrfach über neue Kita-Plätze diskutiert worden. Die Politik gab ein deutliches Signal gegen eine Erweiterung am Dickskamp. Allerdings ist Voorde mehrfach im Gespräch gewesen. Monika Böhl-Jessen (SPD): „Wir finden auch, dass Voorde für eine Kita eine Alternative sein könnte.“ Das sah Gesa Boysen (Grüne) anders: „Wir favorisieren einen Bau im Bereich des Jugendzentrums Pfütze.“ Einen anderen Vorschlag hatte der Bürgermeister: „Ich favorisiere, die zu beteiligen, die es angeht: Die Eltern.“

 Für die Einrichtung im Bereich Voorde käme nur ein freier Träger in Frage. „Die Gemeindekita hat bereits eine Außengruppe in der Schule am Eiderwald, organisatorisch ist das keine gute Lösung.“ Sinnvoll sei es, eine zweigruppige Einrichtung zu schaffen, die optional erweiterbar wäre, so Plambeck weiter. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, dass die Verwaltung geeignete Flächen für eine weitere Kindertagesstätte suchen soll.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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