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Schinkel lässt Blumen sprechen

Protest gegen Straßenschäden Schinkel lässt Blumen sprechen

Mit zehn Vergissmeinnicht-Stauden begaben sich die Schinkeler Bürgermeisterin Sabine Axmann-Bruckmüller (CDU) und weitere Kommunalpolitiker am Sonnabend an die Kreuzung Roggenrader Weg/L 46. Indem sie die Vergissmeinnichte zu Füßen des Schildes „Straßenschäden” pflanzten, fordern sie die Landesregierung unverblümt zur Sanierung der L 46 auf.

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Ob die Flower-Power diesmal reicht? Sabine Axmann-Bruckmüller, Daniel Günther und Dirk Hundertmark (von links) beim Pflanzen von Vergissmeinnicht-Stauden an der stark ramponierten L 46.

Quelle: Birgit Johann

Schinkel.  Das geschieht nun schon zum zweiten Mal. Die im vorigen Mai gesetzten Pflänzchen stehen gerade voll in Blüte. „Wenn wieder nichts geschieht, pflanzen wir nächstes Jahr 20”, kündigte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Dirk Hundertmark an. Man hoffe, dies nicht so lange tun zu müssen, bis die etwa 500 Meter zwischen den beiden Bushaltestellen an der L46 blau gesäumt seien.

 Der stark ramponierte Streckenabschnitt an der Landesstraße ist insgesamt fünf Kilometer lang. Betroffen ist ebenfalls die Gemeinde Tüttendorf, in deren Gebiet übrigens auch der blumige Abschnitt liegt. Es gebe zwischen den beiden Gemeinden aber eine Vereinbarung, dass sich Schinkel hier um Straßenbelange kümmere, während in Wulfshagenerhütten Tüttendorf dies stellenweise für die Nachbargemeinde übernehme, erklärte Axmann-Bruckmüller. Dennoch griff der Tüttendorfer CDU-Ortsvereinsvorsitzende Martin Laß bei der Aktion gern zum Spaten.

 Unterstützung kam auch vom CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Daniel Günther, und vom Kreistagsabgeordneten Tim Albrecht. Zehn Jahre lang müsste das Land laut Gutachten jeweils 90 Millionen Euro investieren, um die 3554 Kilometer Landesstraßen auf den Stand von 1990 zu bringen, erklärte Günther. Gerade mal 25 Millionen Euro seien aber 2014 aufgebracht worden – 11 Millionen zu wenig, um den Zustand nur einigermaßen zu erhalten. Schinkel ließ im vorigen Jahr für 170000 Euro den Roggenrader Weg sanieren. Nun sei endlich das Land an der Reihe, seine Hausaufgaben zu machen, findet die Gemeindevertretung. Eine entsprechende Resolution im Herbst 2014 blieb aber bis jetzt unbeantwortet.

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