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Ideen zur Dorfentwicklung

Mielkendorf Ideen zur Dorfentwicklung

„Wir finden uns wieder in den Plänen“, fasste Bürgermeister Manfred Tank am Mittwochabend die präsentierten Ergebnisse der Abschlussveranstaltung zur Dorfentwicklung zusammen. Von den Bürgern gab es zusätzlich Lob und Applaus für die Arbeit des Lübecker Planungsbüros BCS – nun muss über die Umsetzung entschieden werden.

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Kerstin Langmaack und Mitarbeiterin Stefanie Eilers (Mitte) stellten die Pläne vor, die in den Arbeitskreisen erarbeitet wurden und bekamen viel Applaus.

Quelle: Sorka Eixmann

Mielkendorf. Mitte Mai begann die Arbeit, alle Altersgruppen aus der Gemeinde Mielkendorf wurden einbezogen. Über den Sommer folgten die Treffen der einzelnen Arbeitsgruppen. „Sie haben alle toll mitgemacht und uns in der Arbeit unterstützt“, lobte Langmaack das Engagement aus der Gemeinde.

 „Was auf unseren Plänen zu sehen ist, ist ihr Wille“, betonte sie bei der Präsentation, zu der rund 50 Interessierte gekommen waren. Im Übrigen sei Mielkendorf mit dieser großen Bürgerbeteiligung bei der Ortsentwicklung Vorreiter, führte sie weiter aus. In vier Kategorien wurde die Entwicklung eingeteilt, Bebauung, Grün- und Freiräume, Verkehr und Infrastruktur sowie Dorfgemeinschaft.

 „Bei der Bebauung stand deutlich im Fokus, dass der Dorfcharakter behalten werden soll. Dazu kam die Schaffung von Wohnraum.“ Die Mielkendorfer wünschen sich dabei Wohnen für jungen Menschen, aber auch barrierefreies Wohnen für Senioren. Ganz vorn ist der Wunsch, den Bereich rund um die Schule aufzuwerten. „Sitzgelegenheiten, am besten alle 500 Meter auf der Dorfstraße, ein Grillplatz, eine Kletterwand, eine zentrale Aufenthalts- und Aktivitätszone, eine Kanustelle – viele dieser Dinge können über Fördermittel unterstützt werden“, betonte Langmaack. Die Erweiterung der Nahversorgung sowie ein Internetportal waren weitere Wünsche auf der Agenda.

 Auch der Verkehr ist ein Thema, besonders die Sicherheit im Bereich von Schule und Kindergarten. 30er-Zonen ausweiten, eine Neuordnung des Kita-Parkplatzes und der Ausbau des Radwegenetzes gehören zu den Punkten. „Kiss and Go“ wurde dabei diskutiert: „Wir wollen das Rangieren am Kita-Parkplatz beenden, indem wir auf einer Spur durchfahren, drei Plätze zum Abschied der Kinder bereitstellen und die Kinder keine Straße mehr queren müssen“, gab es für den Vorschlag viel Beifall. Aber auch kritische Töne: „Wer soll das alles denn instandhalten“, gab ein Besucher zu bedenken. „Sie haben der Kommunalpolitik den Fahrplan gegeben, nicht alles ist realisierbar, aber vieles kann“, resümiert Kerstin Langmaack.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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