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Woher kommt die Feuchtigkeitan den Wänden?

Schönhorst Woher kommt die Feuchtigkeitan den Wänden?

Die Wände der alten Schule bleiben feucht. Rund um das Haus an der Dorfstraße wurde eine Drainage im Boden verlegt, um das Wasser abzuleiten. Messungen an Innen- und Außenwänden der als Wohnung genutzten Räume zeigen jedoch weiterhin einen vom Wetter unabhängigen, wechselnden Durchfeuchtungsgrad der Wände. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss war ratlos.

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Die alte Schule hat feuchte Wände. Die Mieter mussten bereits Tapeten entfernen und die Schränke abrücken.

Quelle: Beate König

Schönhorst. Schönhorst. Die Wände der alten Schule bleiben feucht. Rund um das Haus an der Dorfstraße wurde eine Drainage im Boden verlegt, um das Wasser abzuleiten. Messungen an Innen- und Außenwänden der als Wohnung genutzten Räume zeigen jedoch weiterhin einen vom Wetter unabhängigen, wechselnden Durchfeuchtungsgrad der Wände. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss war ratlos.

 „Wir sind als Vermieter verpflichtet, etwas zu tun,“ sagte Bürgemeister Lothar Bischof auf der Sitzung. Bloß was? Klare Ansatzpunkte für eine Reparatur oder Sanierung bieten die Werte kaum. Im vergangenen Jahr wurde regelmäßig an festen, per Grundriss festgelegten Punkten in der Wohnung in 25 Zentimeter und in einem Meter Abstand vom Fußboden gemessen. Die Werte wurden mit Datum und Wetterlage in eine Tabelle eingetragen, zeigte Bauamtsleiter Stefan Bettin. Das Ergebnis ist „unbegreiflich. Ein Messfehler?“ fragte Ausschussvorsitzender Heinrich Fallet.

 An Innenwänden sind die Werte teils höher als an Außenwänden. An einem Punkt schwankten sie binnen eines Monats zwischen 90, 45 und Null Prozent. „Vielleicht dringt Wasser durch stillgelegte Rohre ins Mauerwerk“, sagte Ursula Kamphausen und zeigte auf dem Grundriss, dass sanitäre Anlagen des ehemaligen Kindergartens auf der anderen Seite der Wand mit hohem Feuchtigkeitsgrad liegen. Auch könnte ein zugeschütteter Keller in der Küche verantwortlich für in Mauern gestaute Nässe sein, so Fallet.

 Die Mieter haben wegen des Baumangels die Miete gekürzt. Auf Ratschlag der Gemeinde entfernten sie die Tapeten und zogen ihre Möbel von den Wänden ab, um den Luftaustausch zu verbessern. Schimmel wurde nicht festgestellt. „Die Mieterin entfernt Schimmelflecken sofort mit Wasserstoffperoxid,“ sagte Bischof. „Anderen Putz nehmen, oder die Wände mit Heraklit-Platten verkleiden“, schlug Ausschussmitglied Jürgen Boska vor. „Eine Wand auszukleiden kostet 1000 Euro.“

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