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Gemeinde macht Holz zu Geld

Mielkendorf Gemeinde macht Holz zu Geld

Holz in Geld verwandeln, heißt eine Idee von Heinz Zöller, um das Gemeinwohl zu stärken. Bislang werden in Mielkendorf vom Bauhof gefällte Baumstämme mit Kostenaufwand geschreddert oder Anwohner nehmen das am Straßenrand gestapelte Holz einfach mit, ohne zu fragen. Das will Zöller ändern.

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Nach Heinz Zöllers Idee sollen Feuerwehr und Kindergarten vom Holzeinschlag profitieren.

Quelle: Beate König

 Anlass für Zöllers Idee war der Umgang der Mielkendorfer mit acht Kubikmetern Holz, die bei der Reparatur der Kanalisationsrohre in der Ostlandstraße anfiel. Mehrere große Bäume, Buchen, Eschen und Ahorn waren dafür gefällt worden. In meterlangen Stücken lagen die Stämme in einem Container. Zöller beobachtete, wie Anwohner das Holz in die Kofferräume ihrer Autos packten und mitnahmen. Eine Genehmigung vom Bürgermeister oder dem Bauhof hatten sie nicht.

 Den Selbstbedienungs-Wildwuchs will der SPD-Mann durch Fairness ersetzen. „So geht es nicht. Das Holz gehört der Gemeinde.“ Die hat seit Jahren wenig Geld und sollte jede Einnahmequelle nutzen. Sein Vorschlag, der im Umwelt-und Wegeausschuss auf ungeteilte Zustimmung stieß: ins Holzgeschäft einsteigen. Interessenten für Kaminholz, das sie noch selbst zusägen müssen, melden sich bei Heinz Zöllner, er trägt sie auf eine Abnehmer-Liste ein, die der Reihe nach abgearbeitet wird.

 Das Geld soll nicht direkt in die Gemeindekasse fließen, sondern als Spende dem Kindergarten, der Schule oder der Jugendfeuerwehr zugute kommen. „Die können Spenden immer gut gebrauchen.“

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