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Geschäftsjahr nur „zufriedenstellend“

Bordesholmer Sparkasse Geschäftsjahr nur „zufriedenstellend“

Als „zufriedenstellend“ bewertete Markus Schaly, seit einem Jahr Vorstandschef der Bordesholmer Sparkasse, das Geschäftsjahr 2014. Für den 47-jährigen Banker war es der erste offizielle Auftritt bei der Hauptversammlung des Wirtschaftsvereins, dem insgesamt 1150 Mitglieder angehören. In seiner Rede vor 230 Gästen in der Stadthalle Neumünster erklärte Schaly das eher moderate Abschneiden mit dem „branchenspezifischen harten Marktumfeld“ und konjunkturellen Problemen. Er kündigte eine Neuausrichtung der freien Sparkasse bis 2017 an, um den Erhalt langfristig sichern zu können.

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Markus Schaly ist seit einem Jahr Vorstandschef der Bordesholmer Sparkasse und will das Institut bis 2017 grundlegend umbauen.

Quelle: Frank scheer

Bordesholm. Den Jahresüberschuss bezifferte der Vorstandsvorsitzende auf zufriedenstellende 86000 Euro. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag bei den geplanten sechs Millionen Euro. Die Bilanzsumme betrug 713,1 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen stiegen nur minimal um 2,2 Millionen auf 438,2 Millionen. Insbesondere bei mittel- und langfristigen Anlagen sei die Zurückhaltung der Sparer angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus deutlich spürbar, merkte er an.

 Ein hohes Niveau wurde bei Darlehnszusagen in Höhe von 68,2 Millionen Euro, überwiegend im gewerblichen Bereich, erreicht. Das Volumen im Kreditbereich stieg allerdings nur um 1,6 Prozent auf 506 Millionen. 20700 Privatpersonen haben ein Girokonto bei der Bordesholmer, die in diesem Jahr 170 Jahre alt geworden ist. Die Zahl der Geschäftskonten beträgt rund 2440.

 Neben innerbetrieblichen Optimierungen, die zu einer Verbesserung der Ertrags-, Kosten- und Risikosituation führen sollen, kündigte Schaly auch eine stärkere Fokussierung auf den Kunden an. „Wir wollen die Menschen in unserem Geschäftsfeld mit Krediten versorgen.“ Dazu werde man sich noch stärker als Team an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Optimierung würde aber nicht bedeuten, dass an einen Abbau von Stellen der 150 Mitarbeiter oder an Schließungen von einer der zehn Filialen gedacht sei, betonte er.

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