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Feuerwehr findet keinen Platz

Groß Vollstedt Feuerwehr findet keinen Platz

Es gibt zwei Möglichkeiten, wo die freiwillige Feuerwehr in Groß Vollstedt künftig üben könnte. Der örtliche Bauausschuss diskutierte am Montag den Standort, stimmte nach viel Für und Wider ab – und entschied sich für keinen der beiden.

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Wehrführer Jülf Buschmann favorisiert für den neuen Übungsplatz der Feuerwehr diese gemeindeeigene Koppel hinter dem Sportplatz. Mögliche innerörtliche Flächen hält er vor allem für zu riskant, wenn die Kameraden mit Wasser spritzen.

Quelle: Nora Saric

Groß Vollstedt. Wehrführer Jülf Buschmann schüttelte darüber nur den Kopf. Denn die Schmiedekoppel, der derzeitige Übungsplatz im Bokeler Weg wird, wie berichtet, bebaut werden. Dafür billigte der Ausschuss kurz zuvor die Änderung des Bebauungsplans als Satzung. „Da gibt es kein Zurück mehr“, sagte Christian Heß (SPD). „Die Fläche wird bebaut werden. Wir müssen eine Lösung finden.“

Die Optionen: der neue Schulhof und ein gemeindeeigener Acker hinter dem Sportplatz. Bürgermeister Heinz Volkmann, im Vorstand der Wassergenossenschaft, bügelte die Ideen zum Schulhof schnell ab. Die Wassergenossenschaft werde hierfür oder das benachbarte Gelände des Wasserwerks keine Zustimmung erteilen. Ein benötigtes, 1,80 Meter tiefes Wasser-Bassin könne wegen Rohren im Boden nicht angelegt werden, und es stelle eine Gefahr für die Kinder dar. Aus Sicherheitsgründen sei der Schulhof generell nicht geeignet, so Buschmann. Denn wenn die Kameraden üben, verlegen sie vom Bassin aus 70 Meter Schlauch und die Spritzweite beträgt noch mal 20 Meter. „Wir würden hier auf Privatgrundstücke spritzen.“ Ausschussvorsitzender Hans-Wilhelm Ehmsen (SPD) sprach sich für die Fläche beim Sportplatz aus. Dort könne der Platz gleich etwas größer angelegt werden. Der Nachteil: Die Wehr würde nicht mehr zentral im Dorf üben.

So wurde die Ackerfläche zur Abstimmung gestellt und mit fünf Nein-Stimmen abgelehnt. Weil es noch dauern würde, bis die Schmiedekoppel tatsächlich bebaut werde, meinte unter anderem Ulrich Koch (KWG). Alternativen schlug niemand vor.

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