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Firmen können noch nicht

Gewerbegebiet in Dätgen Firmen können noch nicht

Die Firmen warten, die Gemeinden auch. Im interkommunalen Gewerbegebiet Dätgen-Bordesholm-Nortorf tut sich derzeit nichts. Alle warten auf den Forderbescheid der Investitionsbank SH. Der Antrag dafür wurde von Dätgen erst im Juni eingereicht. Ohne Bescheid, können die Flächen nicht vergeben werden.

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Die Halle des Landmaschinenhändlers steht schon, nur auf dem Rest des Geländes ist Stillstand.

Quelle: Gunda Meyer

Dätgen/Bordesholm. Eigentlich sollte diese Entscheidung, ob die Förderbank sich mit 60 bis 80 Prozent an den Erschließungskosten von insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro beteiligen wird, bereits im Juni fallen. „Der Förderantrag ist erst am 21.Juni bei der Investitionsbank eingegangen und so schnell kann man selbst dort nicht zaubern“, erklärt Harald Haase, Sprecher des Wirtschaftsministeriums.

Der Antrag wird vom Kreis geprüft

„Es mussten noch Nachfragen und Details zum Antrag geklärt werden“, begründet Uwe Lohse von der Verwaltung des Amtes Nortorfer Land. Jetzt liege der Antrag zur baufachlichen Prüfung beim Kreis vor. „Geplant ist noch eine Förderentscheidung in diesem Jahr“, sagt Haase.

Nachfrage der Unternehmen groß

Solange kein Bescheid vorliegt, müssen sich die Kommunen in Geduld üben. „Wir können jetzt nicht mit Vorverträgen oder festen Zusagen für die Grundstücke beginnen, weil diese Flächen dann nicht mehr gefördert werden“, erklärt Dätgens Bürgermeister Henry Ehlbeck. Nachfragen von Unternehmen, die sich dort ansiedeln wollen gäbe es nach wie vor. Das kann auch Bordesholms Amtsdirektor Heinrich Lembrecht bestätigen: „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist riesig, gerade bei ortsnahen Flächen mit einer so guten Anbindung.“

Bereits im August 2015 hatten Ehlbeck und seine Bürgermeisterkollegen Horst Krebs (Nortorf) und Helmut Tiede (Bordesholm) den Kooperationsvertrag für ein interkommunales Gewerbegebiet auf dem rund acht Hektar großen Gelände, das an das bestehende Gewerbegebiet am Wegkamp angrenzt, unterzeichnet.

Landmaschinenbetrieb baut

Dass auf dem Gebiet dennoch Bagger arbeiten und eine Halle errichtet wurde liegt daran, dass die Fläche auf dem derzeit der Landmaschinenbetrieb Busch-Poggensee entsteht, von der möglichen Förderung ausgenommen ist. Diese Fläche wurde schon vor dem Förderantrag vergeben.

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Ein Artikel von
Gunda Meyer
Holsteiner Zeitung

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