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Glück gehabt: Doch keine Kanadische Wasserpest

Flintbek Glück gehabt: Doch keine Kanadische Wasserpest

Anfang der Woche sah es für Kanufahrer, die auch im Bereich Flintbek die Eider entlang paddeln wollten, schlecht aus: Im Bereich des Wanderweges am Freibad gab es kein Durchkommen im Wasser: Dort hatten sich Grünpflanzen massiv vermehrt. Inzwischen wurde dort gemäht.

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Reste des gemähten Bewuchses sind noch in der Eider zu sehen.

Quelle: Sorka Eixmann

Bürgermeister Olaf Plambeck befürchtete: „Es könnte sich um die Kanadische Wasserpest handeln. Eine Wasserpflanze, die unheimlich wuchern kann“, erklärte er auf Nachfrage am Telefon. Doch am Freitagmorgen konnte Plambeck bei einem Ortstermin Entwarnung geben. „Ich habe bereits Rücksprache mit Jens Stange vom Wasser- und Bodenverband gehalten. Es handelt sich bei dem Bewuchs nicht um die stark wuchernde Kanadische Wasserpest, sondern um ein ganz normales Kraut.“

 Jens Stange hatte Anfang des Jahres den Posten als Chef im Wasser- und Bodenverband Eider am Schulensee übernommen. Er betreut damit 6705 Hektar Verbandsgebiet zwischen der Steinfurther Mühle, der Einmündung Scheidegraben bei Rotenhahn und dem Flintbeker Ortsteil Voorde. 15 Kilometer Eider gehören in das Gebiet genauso wie 56 Kilometer offene und acht Kilometer verrohrte Zuflussgewässer. Die Hauptaufgabe ist es, die Eider in fließfähigem Zustand zu halten. „Dafür wird der Fluss regelmäßig entkrautet. Offenbar war das Mäh-Boot des Wasser- und Bodenverbands Mitte der Woche vor Ort und hat gemäht“, so Plambeck. Im Sommer werde nach Bedarf gemäht, damit sich das Wasser nicht aufstaut und die anliegenden Grundstücke nicht vernässen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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