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Gemeinde lässt Friedenskapelle sanieren

Gnutz Gemeinde lässt Friedenskapelle sanieren

In der Friedenskapelle in Gnutz soll den Besuchern künftig nicht nur warm ums Herz werden: Die Friedhofsausschuss sprach sich jetzt für eine Sanierung des Dachs für geschätzt 50.000 Euro aus.

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50.000 Euro würde die Dachsanierung der Friedenskapelle in Gnutz kosten, erklärt Bürgermeister Markus Mehrens.

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Gnutz. 314 Quadratmeter alte Dachpfannen sollen ausgetauscht werden, darunter eine mindestens 15 Zentimeter dicke Isolationsschicht die alte Glaswolle ersetzen, berichtet Bürgermeister Markus Mehrens. Außerdem soll das Dach über die Giebelfront hinaus verlängert werden.  Vor allen Dingen soll jedoch die Kapelle architektonisch aufgewertet werden. „Der Betonständerbau wurde 1974 eher stallähnlich schlicht konzipiert“, erklärt Markus Mehrens. 30.000 DM, also rund 15.000 Euro, kostete der Backsteinbau mit den weißen Innensteinwänden damals.

Brütende Hitze, bittere Kälte

230 Besucher finden im Innenbereich auf Holzbänken und Stühlen unter dem Holz vertäfelten Spitzdach Platz. Entworfen hatte die Kapelle, die genau wie Timmaspe in Gemeinde- und nicht in Kirchenbesitz ist, der Gnutzer Hans-Jürgen Grafe. Die Isolierung mit Glaswolle fiel dabei nach den Maßstäben von 1974 ausreichend aus. Jedoch herrscht bis heute bei sommerlichen Temperaturen brütende Hitze unter dem Spitzdach; bei Frost im Winter ist es dagegen bitterkalt.

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