25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Granate unterbrach Bauarbeiten

Recyclinghof Bordesholm Granate unterbrach Bauarbeiten

Alarm auf dem Recyclinghof in Bordesholm: Bei Bauarbeiten stieß man am Dienstag auf eine Panzergranate, vermutlich aus dem Ersten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst barg den Fund. Die Bauarbeiten sorgen für mehr Platz für Anlieferer des Recyclinghofes. Anfang Dezember sollen sie abgeschlossen sein.

Voriger Artikel
Dance Day im Rondo
Nächster Artikel
Was macht ein Bagger im Biotop?

Noch zwei Wochen behindern Bauarbeiten die Anlieferung auf dem Recyclinghof in Bordesholm. Unter anderem wird die Entwässerung des Geländes erneuert.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. .

 Mit den umfangreichen Bauarbeiten auf dem Recyclinghof der Abfallwirtschaftsgesellschaft werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen muss mit der neuen Entwässerung eine Auflage des Landesamtes für Landwirtschaft und Umwelt (LLUR) in Flintbek erfüllt werden. Die Frist dafür läuft am 31. Dezember ab. Und zum anderen soll es für die Kleinanlieferer zukünftig bequemer werden. Mehr Parkplätze auf dem Gelände, mehr Platz an den Containern sowie mehr Behälter. Und die bisher schmale Einfahrt wird von fünfeinhalb auf sieben Meter verbreitert, berichtete Dieter Braun-Oppert. Bislang kam es gerade zur Rushhour an dieser Stelle zu Behinderungen. „Bei einer Breite von sieben Metern können sich jetzt ein kleiner Lkw und ein Pkw begegnen“, so Braun-Oppert

 Der Betrieb während der Bauarbeiten sei ein Kompromiss. „Es gibt Behinderungen, aber bislang noch keine Beschwerden. Die andere Alternative wäre gewesen, die Anlage für eine Woche komplett zu schließen“, so der Betriebsleiter.

 Vom Müllvolumen lag der Bordesholmer Platz unter den elf AWR-Anlagen übrigens auf Rang vier. 2800 Tonnen Müll haben die Menschen aus der Region im vergangenen Jahr angeliefert.

 Davon waren 1700 Tonnen Holz (Schränke) und Möbelstücke (überwiegend Sofas). Außerdem warfen die Anlieferer 230 Tonnen Elektroschrott wie Kühlschränke und Fernseher weg. 20 Tonnen Schadstoffe wurden außerdem entsorgt. Farben (keine Wandfarben) und Lacke machen den Hauptanteil mit 16 Tonnen aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3