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Wasserverband bittet zur Kasse

Bredenbek Wasserverband bittet zur Kasse

Auf Grundstückseigentümer in Bredenbek kommen neue Kosten zu. Der Wasser- und Bodenverband Bredenbek (WBV) sieht sich gezwungen, im Verbandsgebiet künftig von jedem einzelnen einen Beitrag von 19 Euro pro Jahr zu erheben.

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Auch dieser Wasserlauf am Feuerwehrgerätehaus in Bredenbek gehört zum Gebiet des Wasser- und Bodenverbandes Bredenbek. Das insgesamt 4467 Quadratmeter große Verbandsgebiet erstreckt sich auch auf die Gemeinden Bovenau und Ostenfeld.

Quelle: Müller, Torsten

Bredenbek. Verbandsvorsteher Dirk Naeve führte dafür im Finanzausschuss am Donnerstag rechtliche Gründe an. Bisher zahlte in den meisten Fällen die Gemeinde als korporatives Mitglied pauschal die Beiträge.

Das 4467 Hektar große Verbandsgebiet erstreckt sich auch über die Gemeinden Bovenau und Ostenfeld. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts übernimmt der Verband wesentliche Teile der Unterhaltung öffentlicher Gewässer. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig vom vergangenen Jahr zwingt den 1963 gegründeten Verband aber jetzt zur Satzungsänderung. Seit den 80er-Jahren war es üblich, dass Bredenbek wie auch viele andere Gemeinden im Lande für jedes Grundstück innerhalb der Ortslage die Beiträge pauschal bezahlte. 2016 waren es gut 2000 Euro.

Voraussichtlich im Sommer will der Verband Eigentümer von Grundstücken unterhalb von 5000 Quadratmetern über die neue, voraussichtlich ab 2018 wirksame Beitragszahlung informieren. Der Verband hat die Verwaltung zwischenzeitlich an den Deich- und Hauptsielverband Dithmarschen abgegeben. Aufgrund automatisierter Verfahren ist die komplette Einzelveranlagung für diesen unproblematisch.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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