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Fusionsprozess wirft Fragen auf

Grundschulen Kronshagen Fusionsprozess wirft Fragen auf

Wie lange werden in der Brüder-Grimm-Schule in Kronshagen noch Kinder unterrichtet, und was wird die Zusammenführung mit der Eichendorff-Schule kosten? Diese Fragen standen am Dienstagabend im Schulausschuss im Raum. Sie blieben unbeantwortet – der Fusionsprozess soll offen gestaltet werden.

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Ein Schulgebäude ohne Kinder? Wie lange wird an der mehr als 100 Jahre alten Brüder-Grimm-Schule in Kronshagen noch unterrichtet?

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Mehrere Monate war es öffentlich still um die Verschmelzung der beiden Grundschulen. Schulleitungen, Kollegien und Elternschaften nutzten zusammen mit dem Fusionsbegleiter Albert Scherer die Zeit, um aufeinander zuzugehen, die schwierige Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Fusionsprozess anzuschieben. In diesem Schuljahr beginnt die eigentliche Vorbereitung der Fusion, die offiziell zum kommenden August vollzogen werden soll. „Damit wird nicht alles fertig sein. Das dauert noch Jahre“, sagte Sabine Ballmeier, kommissarische Leiterin der Eichendorff-Schule. Zusammen mit Anke Kanngießer, die die Brüder-Grimm-Schule kommissarisch leitet, berichtete sie dem Ausschuss über den bisherigen Prozess.

Wichtig ist der Perspektivwechsel. „Es geht nicht um die Fusion. Sie ist nur Mittel zum Zweck. Das Ziel ist die bestmögliche Grundschule für Kronshagen“, betonte Anke Kanngießer. Bei der Auftaktveranstaltung vor gut einer Woche wurden die Eltern beider Schulen über das Bisherige und Kommende informiert. Für die Entwicklung des Raumkonzeptes zog die Gemeinde das Beratungsunternehmen Drees & Sommer hinzu. Am Montag trafen sich beide Schulen zu einem gemeinsamen Schulentwicklungstag. Zudem bereiten Arbeitsgruppen spezielle Themen vor.

Doch welchen Raum braucht die neue Schule mit mehr als 400 Schülern? Soll mit oder ohne das denkmalgeschützte Gebäude der Brüder-Grimm-Schule geplant werden? Muss die Eichendorff-Schule erweitert oder aufgestockt werden? „Wir wollen keine engen Leitplanken setzen, zunächst müssen die Bedürfnisse auf den Tisch. Irgendwann wird die Politik entscheiden“, sagte der Bürgermeister.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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