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Gute Noten, aber auch manches Aber

Gettorfer Sportgutachten: Erste Ergebnisse Gute Noten, aber auch manches Aber

Die gute Nachricht zuerst: Gettorf ist eine sportfreundliche Gemeinde, und die Einwohner sind mit den Rahmenbedingungen für die schönste Nebensache der Welt offenbar weitgehend zufrieden. Aber: Da die zentrale Wohld-Gemeinde vermutlich weiter wachsen wird, stoßen die vorhandenen Sportanlagen zum Teil an ihre Kapazitätsgrenze.

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Stellten gestern in Gettorf die ersten Ergebnisse des Sportgutachtens vor: Professor Robin Kv§hler von der Uni Kiel mit Carolin Vovü (links) und Sabine Slapa vom Bvºro Die Raumplaner aus Berlin.

Quelle: bki

Gettorf. Um die Weichen rechtzeitig in die richtige Richtung zu stellen, hat die Gemeinde im vergangenen Jahr einen Sportentwicklungsplan in Auftrag gegeben (die KN berichteten). Kern dieses Gutachtens sind repräsentative Befragungen der Einwohner und der Sportvereine, wobei bei den Vereinen auch das Umland mit berücksichtigt wurde. Nachdem die Befragungen mittlerweile abgeschlossen werden konnten, begann im Gettorfer Verwaltungsgebäude gestern Nachmittag ein zweitägiger Workshop mit Vertretern aus Politik, Jugend- und Seniorenbeirat sowie Vereinen. Gemeinsam mit Gutachter Professor Robin Kähler von der Uni Kiel sowie Sabine Slapa und Carolin Voß vom Berliner Büro Die Raumplaner ging es darum, Leitlinien und Maßnahmen für die Weiterentwicklung des Sports in all seinen Facetten zu entwickeln – „eine zukunftsweisende Aufgabe“, wie es Bürgermeister Jürgen Baasch formulierte.

Sowohl von der soziologischen als auch von der geografischen Struktur her bescheinigt das Gutachten der Gemeinde eine günstige Prognose. Die Kaufkraft liege deutlich überm Landesdurchschnitt, und mit einem besonders hohen Anteil der Altersgruppen 25 bis 44 und 45 bis 66 Jahre sei Gettorf eine „junge“ Gemeinde. Außerdem sei Gettorf sehr gut an das Straßen- und Bahnnetz angebunden. Punktabzüge geben die Gutachter dagegen dem Bus-ÖPNV sowie den Radwegeanbindungen.

Professor Kähler hat in dem Gutachten mehrere Fragestellungen vorgegeben, mit denen sich die Kommunalpolitiker in nächster Zeit beschäftigen müssen – zum Beispiel: Lohnt sich noch eine Sanierung der Sporthalle am Sander Weg, oder wäre ein Neubau sinnvoller? Oder: Wie geht die Politik mit dem Wunsch des GSC nach einem Kunstrasenplatz um? Die Krux: Während die Sportanlage am Ringweg, die mitten in einem Wohngebiet liegt, durch Punktspiel- und Trainingsbetrieb aus allen Nähten platzt, ist der Sportplatz am Schulzentrum zumindest in den Nachmittagsstunden nicht ausgelastet. Für „nicht vertretbar“ hält der Gutachter die bisherige Hallenaufteilung im KuBiZ.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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