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Gute Zeiten für Arche Warder

Tierpark Gute Zeiten für Arche Warder

Bauprojekte sind umgesetzt und neue begonnen worden. Neue Tierrassen sind eingezogen sowie die Einnahmen und Besucherzahlen gestiegen. Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter dem Tierpark Arche Warder und dem Mitarbeiter-Team rund um Direktor Kai Frölich.

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Ein zufriedenes Tierpark-Team umringt von Schafen und Ziegen: Nach einem guten Jahr 2015 erwarten Stefanie Klingel (von links), Direktor Kai Frölich, Thomas Petersen und Lisa Iwon mit vielen Plänen das neue Jahr 2016.

Quelle: Saric

Warder. 2016 beginnt die Umsetzung eines millionenschweren Projekts: Der Bau des Europäischen Wissenszentrums der Haustiere.

 Bei einem Spaziergang zum Beispiel durch die Jungsteinzeit, die für den Beginn der Menschheitsgeschichte steht, und diese wie andere Epochen unmittelbar erleben, das will Tierparkdirektor Frölich in ein paar Jahren den Arche-Besuchern ermöglichen. Auf dem derzeitigen Wirtschaftshof im Tierpark soll das Europäische Wissenszentrum der Haustiere gebaut werden. „Das wird ein lebendiges Museum, eigenes Erleben und eine Zeitreise durch die Kulturgeschichte des Menschen und der Haustiere“, berichtet Frölich. „Das Konzept ist geschrieben, die Zeichnungen sind gemacht.“ Jetzt fehlt nur noch das Geld. Dafür soll 2016 ein Finanzierungsmodell umgesetzt werden. Der Arche-Chef schätzt die Kosten auf fünf bis sechs Millionen Euro.

 So ein Zentrum gebe es in ganz Europa nicht, so Frölich. Auf etwa 1300 Quadratmetern Grundfläche soll auch Forschung für Doktoranden ermöglicht werden. Für das Zentrum wird eine neue Vollzeit-Stelle geschaffen. „Baubeginn ist, wenn es super läuft, in etwa zwei Jahren.“ Früher fertig werden die neue Terrasse des Restaurants und die im September begonnene Krankenstation. Hier sollen ab Frühjahr verletzte oder kranke Tiere in geräumigen Boxen schneller gesunden, als sie es auf den Koppeln könnten.

 6000 Paten unterstützen die Arche derzeit finanziell. Die Spendensumme aus den Patenschaften stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10000 Euro auf gut 215600 Euro. Rund 83000 Besucher hat der Tierpark verzeichnet, etwa 12000 mehr als 2014. „Unsere Ziellinie sind dann irgendwann die 100000 Besucher“, zeigt sich Frölich zuversichtlich. Die Patenschaften und Eintrittsgelder sind die wichtigsten Einnahmequellen des Tierparks. Die Summen fließen zurück in Nachzucht, Nachkauf, Forschung und Bildung. 21 Veranstaltungen hat die Arche dieses Jahr ausgerichtet.

 60 Prozent der Arche Tiere – insgesamt 86 bedrohte alte Haustierrassen – leben nicht im Tierpark, sondern in Satelliten-Stationen. So kann in der Nachzucht die Vielfalt der Gene garantiert werden. Von derzeit 15 Satelliten in Schleswig-Holstein sind vier ganz neu und zwei weitere gerade in Planung. Da Frölich die Arche nicht nur als Forschungsprojekt und Erhaltungsprogramm betrachtet, sondern auch als Landschafts- und Weidepark, sind in diesem Jahr auch einige Bauprojekte umgesetzt worden wie die neue Ferkelstube, transparente Weidezäune oder auch nachgebaute historische Unterstände.

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