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Erstmals eine echte Zusammenarbeit

Gymnasium Kronshagen Erstmals eine echte Zusammenarbeit

Mit dem ersten deutsch-dänischen Theatertreffen haben das Gymnasium Kronshagen und das Deutsche Gymnasium in der Partnergemeinde Apenrade die Bande noch enger geknüpft. Die Theater-Arbeitsgemeinschaften der jeweiligen Oberstufen trafen sich in Kronshagen, um gemeinsam kurze Stücke zu erarbeiten.

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Die beiden Theaterpädagoginnen Martina Vanicek (von links) und Merle Böhnhardt von den Bühnen Kiel waren nach Kronshagen gekommen, um gemeinsam mit Schülern aus Kronshagen und Apenrade zu arbeiten. Die beiden Theater-AG-Leiter (Jürgen Schultze (von rechts) und Nikolai Ruffert hatten das Projekt auf den Weg gebracht.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Für ihre eigenen Stücke holten sich die Schüler ihr Rüstzeug bei zwei Profis. Morgens gaben die beiden Theaterpädagoginnen Merle Böhnhardt und Martina Vanicek von den Bühnen Kiel ihr Schauspiel-Know-how weiter und arbeiteten mit den 28 Oberstufenschülern am Thema „Grenzen“.

„Wir nehmen viele tolle Ideen mit nach Hause“, sagte Jürgen Schultze, der in Dänemark Theater unterrichtet. Nikolai Ruffert, sein Pendent am Gymkro, hatte vor zwei Jahren die Idee, den Schüleraustausch, der bislang im gegenseitigen Besuchen der Aufführungen und Diskussionen über die jeweiligen Stücke bestand, zu intensivieren. Mit dem Theatertreffen „Theater kennt keine Grenzen“ gab es erstmals eine echte Zusammenarbeit und gemeinsame Auftritte in gemischten Gruppen.

Der Theatertag in Kronshagen, den der Förderverein der Schule für die Besucher komplett finanziert hatte, war erst ein Anfang. Nicht nur die beiden Theaterlehrer haben schon einen ganzen Strauß an Ideen, was man noch machen könnte. „Toll wäre es, wenn wir gemeinsames ein großes Stück auf die Bühne bekommen“, sagte Tanja Eicken (16) aus Dänemark. Auch mit Sprache könnte man darin spielen, da hätten beide Gruppen schon jetzt viel Auswahl. Neben Dänisch und Deutsch, wird Armenisch, Polnisch, Friesisch, Englisch, Arabisch, Schwedisch, Französisch und mehr gesprochen. „Wir könnten auch gemeinsam Theater in unserer Umgebung besuchen“, ergänzte Milla Bigus (15) aus Kronshagen.

„Eine Öffnung nach außen ist wichtig“, sagte Ruffert. „Die Ideen sind toll.“ Auch die beiden Theaterlehrer wollen noch mehr Zusammenarbeit. Die nächsten Termine sind schon geplant: Die Kronshagner fahren im März nach Dänemark, um sich das Stück Der goldene Drache anzuschauen, und der Gegenbesuch erfolgt im Juni zum Kronshagener Stück Das letzte Gericht, das sich mit dem Thema Sterbehilfe befasst.

„Der Wunsch, mehr zu machen, ist da“, betonte Ruffert, aber das bedeute immer einen enormen Aufwand an Koordination. „Wir müssen zwei Schulsysteme zusammen bringen und gemeinsam Termine finden.“ Die Planung des Theatertreffens habe Monate gedauert. Beide Lehrer sind aber zuversichtlich, dass das auch in der Zukunft gelingt.

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