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Halbzeit bei L-49-Sanierung

Wattenbek Halbzeit bei L-49-Sanierung

Bei der abschnittsweisen Vollsperrung der Landesstraße 49 ist Halbzeit. Der Verkehr vom Abzweig L318 bis Brügge rollt wieder – seit Montag ist nun der Abschnitt zwischen Brügge und Groß Buchwald nicht mehr passierbar. Anfang bis Mitte Dezember soll die 8,7 Kilometer lange Sanierung abgeschlossen sein.

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Am Montag wurde die Landesstraße 49 zwischen Wattenbek und Groß Buchwald abgefräst.

Quelle: Frank Scheer

Wattenbek. Die Asphaltfräsmaschine kämpfte sich am Montag durch die acht Zentimeter dicke Binder- und Deckschicht. Ein Lastwagen nach dem anderen rollte an, um das per Förderband transportierte Material aufzunehmen. Auf dem 1,3 Kilometer langen Abschnitt kommen nach Angaben von Strabag-Bauleiter Arne Pahl knapp 3000 Tonnen zusammen, die aufgearbeitet und dann wieder als Recyclingmaterial beim Straßenbau eingesetzt werden. Die Strecke wird eine neue zwölf Zentimeter neue Binder- und Deckschicht erhalten.

 „Wenn das Wetter so bleibt, können wir in zwei Wochen diese Vollsperrungen aufheben“, ist sich Pahl sicher. Angesichts der schlechter werdenden Witterung „müssen wird etwas rennen“. Der erste Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt L318, Ökologisches Gewerbegbiet Eiderhöhe und Brügge, der am Sonnabend provisorisch freigegeben wurde, sei planmäßig gewesen. Zwei, drei Wochen müssten die Autofahrer aber noch mit Behinderungen und Tempo 50 vorlieb nehmen, weil die Markierungen und Randstreifen noch nicht fertig seien. „Das ist aber immer noch besser als weitere zwei Wochen Sperrung“, so Pahl.

 Die innere Umleitung aus Groß Buchwald verläuft über den Wattenbeker oder Buchwalder Weg. Dort war am Montag bereits ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Richtung Bordesholm festzustellen. Der Fernverkehr wird weiterhin über Neumünster-Einfeld, Großharrie bis nach Leckerhölken geführt, viele ortskundige Fahrer nutzen aber auch die Strecke durch Negenharrie.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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