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Zusammenlegung der Wehren bleibt Thema

Flintbek Zusammenlegung der Wehren bleibt Thema

Fast 40 Besucher verfolgten am Donnerstag die Bauausschusssitzung in Flintbek.Thema war der Anbau ans Feuerwehrgerätehaus. Nach Worten von Bürgermeister Olaf Plambeck sei die Erweiterung des Gerätehauses Anlass genug, auch über eine Zusammenlegung der drei Ortswehren nachzudenken.

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Wie groß soll der Anbau an das Gerätehaus in Großflintbek werden? Über eine Zusammenlegung der Ortswehren wird in dem Zusammenhang nachgedacht.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Wehrführer John Robert Ramm verfolgte mit Kameraden aus der Voorder Wehr sehr genau, was der Bürgermeister zu sagen hatte, denn inzwischen wird ganz öffentlich über eine mögliche Fusion der Ortswehren in Flintbek gesprochen. Und das gefällt einigen Feuerwehrleuten nicht. Fest steht: "Eine Drehleiter ist inzwischen in Gemeinden, die über Gebäude mit mehr als acht Metern Höhe verfügen, Pflicht. Daher wird Flintbek einen Drehleiterwagen anschaffen. Im Zuge dieser Maßnahme hat die Feuerwehrunfallkasse moniert, dass Platzmangel im Gerätehaus herrscht und daher noch mindestens eine weitere Halle gebaut werden muss", fasste der Verwaltungschef die Debatten der vergangenen Wochen zusammen.
"Im Klartext bedeutet das, wir müssen mindestens drei Hallen bauen. Ist das sinnvoll? Oder ist es sinnvoll, fünf Hallen zu bauen und dann die Wehren zusammenzubringen", fragte Plambeck in die Runde.

Er brachte noch einen weiteren Punkt ins Spiel: "Auch die Wehren der anderen amtsangehörigen Gemeinden müssen sich über Neubauten der Gerätehäuser und Anschaffung von Fahrzeugen unterhalten. Ist es vielleicht sinnvoll, alle Wehren an einem Standort unterzubringen?", fügte Plambeck noch hinzu. "Aus meiner Sicht macht eine Zusammenlegung der Wehren Sinn." Eine Begründung lieferte er gleich dazu: "Wir müssen an die Zukunft denken und dabei auch die Zahlen im Kopf haben. Kaum eine unserer Ortswehren erreicht noch die Sollstärke, in den kommenden Jahren wird es sicher nicht besser."

Die Mitglieder des Bauausschusses einigten sich darauf, das Thema im Hauptausschuss weiter diskutieren zu lassen.

Von Sorka Eixmann

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