27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Drehleiter im Plan

Flintbek Drehleiter im Plan

Der Hauptausschuss in Flintbek hat dem Feuerwehrbedarfsplan zugestimmt. Rund eine Million Euro werden investiert, um die Sicherheit in der Gemeinde zu gewährleisten, auch die Anschaffung einer Drehleiter ist in Planung.

Voriger Artikel
Versäumnis der Verwaltung hätte teuer werden können
Nächster Artikel
Radlern macht zugewachsener Weg zu schaffen

Der Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde Flintbek sieht unter anderem vor, dass das LF 8 verkauft wird.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Er ist ein Mann der ehrlichen Worte: „Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl, als wir den Feuerwehrbedarfsplan zur Diskussion in den Hauptausschuss gaben“, erklärte Bürgermeister Olaf Plambeck. Bei zu erwartenen Kosten von mehr als einer Million Euro ist das nachvollziehbar. Aber: „Die geplanten Maßnahmen sind nicht kostengünstig, aber notwendig.“ Das sahen die Mitglieder des Flintbeker Hauptausschusses genauso und votierten einstimmig für den Bedarfsplan.

 Vorausgegangen waren intensive Vorarbeiten durch die Verwaltung und die Feuerwehr. „Wir haben gemeinsam am Bedarfsplan gearbeitet. Das Neue dabei war: Wir haben Flintbek als Ganzes gesehen und nicht mehrnur die einzelnen Ortswehren detailliert betrachtet“, betonte Gemeindewehrführer Dirk Hagenah, der in der Verwaltung ebenfalls für die Angelegenheiten der Feuerwehr zuständig ist.

 Wichtig ist für Plambeck in dem Zusammenhang noch etwas anderes: „Die Aufgabe der Gemeinde ,Sicherstellung des Brandschutzes’ ist rechtlich gesehen als pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe einzuordnen. Eine Gemeinde kann keine Entscheidung darüber fällen, ob sie eine Feuerwehr unterhalten will, sie muss eine Feuerwehr unterhalten.“

 Zur Diskussion standen in dem Zusammenhang auch die Fahrzeuge. „Großflintbek wird ein Löschfahrzeug, das LF8, veräußern, ein Fahrzeug aus Voorde wird ins Gerätehaus Flintbek wechseln, und dafür bekommt Voorde ein Fahrzeug aus dem Bereich Katastrophenschutz“, erläuterte Hagenah die kurzfristigen Änderungen. Im Bedarfsplan, der nun noch die Zustimmung der Gemeindevertretung benötigt, sind bereits die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs für Kleinflintbek sowie die Anschaffung einer Drehleiter aufgeführt. „Die Rettungswege der Drehleitern aus Bordesholm und aus Kiel sind zu lang. Wir haben Hochhäuser, unter anderem in der Gartenstraße, und auch einige Gebäude, die höher sind als acht Meter. Wir kommen an einer eigenen Drehleiter nicht vorbei“, betonte Plambeck. Mit 600000 Euro ist die Drehleiter die teuerste Anschaffung und erst 2018 in der Planung, vorher geht es um die Ersatzbeschaffung für das Fahrzeug und einen Anbau. „Alles muss durch Kredite finanziert werden“, sagte Plambeck.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3