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Glen Ample sprießt bestens

Himbeerhof Rodenbek Glen Ample sprießt bestens

Die Himbeeren sind reif. Auf der Plantage von Klaus und Mongia Bauer in Rodenbek ist in diesem Jahr der Ertrag der schottischen Sorte Glen Ample hervorragend. Das Klima meinte es in diesem Jahr gut mit dem kleinen Himbeerhof.

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Noch sind Himbeeren da: Mongia Bauer zeigt die üppig wachsenden Früchte auf ihrem Selbstpflückerfeld.

Quelle: Beate König

Rodenbek. Die Früchte reiften früh. Schon vor drei Wochen stellte der Familienbetrieb die Werbeschilder auf. Zur Eile drängen will der Himbeer-Spezialist Klaus Bauer seine Kunden nicht, nur erinnern: „Ihr müsst euch sputen, ab dem 5. August wird es Sucherei.“

 Die Glen Ample sprießte dieses Jahr bestens. „Die schottische Sorte verträgt unser Klima gut.“ Winter und Frühling waren mild, „die Temperatursumme war hoch“. Die Taufliege Drosophila suzukii, die als Schädling weiter im Süden ganze Ernten vernichtete, „verschonte den Norden“. Das Glück der Bauers wäre komplett, wenn jetzt das Pflückwetter noch mitspielte. „Wir haben auch Stammkunden, die kommen bei Regen mit dem Cape zum Sammeln.“

 Vor 24 Jahren begann Klaus Bauer auf gut einem halben Hektar eines Acker an der Ecke Annenhofer und Rodenbeker Weg, sich auf Himbeeranbau zu spezialisieren. Die Bauers schafften optimale Wachstumsbedingungen: Der Standort der Sträucher ist ausgesucht hoch, der Lehmboden sandig und wasserdurchlässig. „Die Pflege ist eine Jahresbeschäftigung“, sagt Mongia Bauer. Jeder Trieb der 15000 Pflanzen wird per Hand einzeln an Spalierdraht befestigt.

 Himbeeren für Eilige stehen in Schälchen im Hofladen und am Wiegetresen am Feld parat. „Die ernten meine Eltern“, erzählt Klaus Bauer. Zum Erlebnis wird das Selbstpflücken, wenn man bis zum Ende der Anlage zu flaniert. In drei Meter hohen, grünen Sträuchern leuchten rote Fruchtdolden hervor. Eine zweite Ernterunde auf dem Beerenhof sind in diesem Jahr die schwarzen Johannisbeeren mit ihren üppigen Fruchständen wert.

 Wie die gesunden Vitaminbomben schmecken können, wenn sie frisch vom Feld direkt weiterverarbeitet werden, lässt sich im Cafè mit Plantagenblick erproben. Mongia Bauer bietet selbstgebackene Torte und Heidelbeerkuchen an.

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