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Historische Stele restauriert

Bordesholmer Lindenplatz Historische Stele restauriert

In neuem Glanz erstrahlt die historische Stele auf dem Lindenplatz. Der Obelisk von 1837 wurde gereinigt und ein Stückchen versetzt. Die verwitterte Inschrift wurde wieder lesbar gemacht. Geplant ist jetzt noch eine Katzenkopfpflasterung am Alten Friedhof.

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Reinhard Koglin testete gutgelaunt die Standsicherheit der restaurierten Stele auf dem Bordesholmer Lindenplatz.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. In die Wege geleitet hatte die Aktion der Kultur- und Verschönerungsverein Bordesholmer Land (KVBL). Mit der aus Vereinsmitteln finanzierten Restaurierung will der Verein einen weiteren Beitrag zum besseren Verständnis der Historie in der Region leisten. „Die Stele ist ein wichtiger Bestandteil der Klosterinsel, die mit der Restaurierung eine weitere Aufwertung erfährt“, erklärte der KVBL-Vorsitzende Reinhard Koglin. Das Kieler Restaurationsteam Stephanie Silligmann und Fabian Belter, die auch die Sarkophage in der Saldern-Gruft saniert haben, hatten den Granitsockel versetzt und mit einem Zapfen aus rostfreiem Stahl mit der Granitsäule neu verbunden – der tonnenschwere Obelisk war nicht mehr standfest gewesen.

 Zuvor hatten Mitarbeiter des Technischen Betriebshofs den Wurzelstrunk einer vor Jahren gefällten Linde entfernt und so den neuen Standort vorbereitet. Der aus der Dänenzeit stammende Stein wurde gesäubert und die verwitterte Inschrift aus dem biblischen Buch Baruch mit Spezialfarbe nachgezogen. Die in Schreibschrift gemeißelten Wörter sind jetzt deutlich lesbar. Die Stele stand seit 1837 am Eingang des damaligen Klosterkirchenfriedhofs, zu jener Zeit gehörte Bordesholm zum dänischen Gesamtstaat.

 Das Gräberfeld selbst steht am Montag, 14. September, im Blickpunkt: Um 11 Uhr wird dort eine Grabtafel für die umgebetteten Saldern-Särge eingeweiht. Im Zuge der Restaurierung der Saldern-Gruft wurden, wie berichtet, vier Holzsärge mit Nachkommen Caspar von Salderns auf dem Alten Friedhof bestattet. Die Särge waren so morsch geworden, dass sie nicht mehr zu restaurieren waren.

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