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Pastorat in Hohn nicht bewohnbar

Abriss oder Sanierung? Pastorat in Hohn nicht bewohnbar

Das Pastorat in Hohn bei Rendsburg ist seit Monaten nicht bewohnbar. Feuchtigkeit, Schimmel und Mikrobakterien haben sich in dem Gebäude ausgebreitet. Der zuständige Kirchengemeinderat steht vor der Entscheidung: Abriss oder Sanierung.

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Nässe, Schimmel und Mikrobakterien machen das rund 150 Jahre alte Pastorat in Hohn unbewohnbar.

Quelle: Susanne van den Bergh

Hohn. Eine Sanierung des gut 150 Jahre alten Hauses mit der roten Klinkerfassade würde 752.000 Euro kosten - "vorsichtig geschätzt", sagte Susanne van den Bergh, Sprecherin des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, am Freitag. Bei einem Neubau sei mit Kosten von 300.000 bis 500.000 Euro zu rechnen, das seien Erfahrungen der Nordkirche mit vergleichbaren Projekten. Hohn sei derzeit das einzige Pastorat im Kirchenkreis, das nicht bewohnbar ist.

Noch keine Entscheidung

Eine Entscheidung über Sanierung oder Neubau des Hohner Pastorats sei noch nicht gefallen, erklärt Petra Wittmann vom Bauausschuss des Kirchengemeinderats. "Wir müssen mit den vorhandenen Kirchensteuern verantwortlich umgehen und abwägen. Wird das Geld für unsere Arbeit mit Menschen in unserer Gemeinde verwendet oder in Gebäude investiert?"

Pastorin wohnt zur Miete

Die Gemeinde lasse sich zurzeit von zwei Architekten des Kirchenkreises beraten, sagt Petra Wittmann. Lange aufschieben wolle man die Entscheidung nicht. "Wir können nicht unendlich warten." So wohnt Pastorin Anke Andersson seit ihrem Amtsantritt im Frühjahr zur Miete in einer Wohnung in Hohn.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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