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Hugo-Syring-Schule Nortorf Warten auf den LLUR-Bescheid

Der Förderantrag für den Umbau der Hugo-Syring-Schule in Nortorf ist fertig und wird von der Stadt beim LLUR eingereicht. Wenn das Land von der Umnutzung in ein Haus der Vereine und Verbände, nicht zuletzt durch eine Machbarkeitsstudie, überzeugt ist, kann die Stadt mit bis zu 485000 Euro Förderung rechnen.

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Der Förderantrag ist auf dem Weg: Die Hugo-Syring-Schule soll zum Haus der Vereine und Verbände umgebaut werden.

Quelle: Beate König

Nortorf. Für das Gebäude der ehemaligen Hugo-Syring-Schule zeichnet sich jetzt die neue Nutzung ab. Um Fördermittel aus dem Landesprogramm ländlicher Raum (LPLR) für die Umnutzung zu einem Haus der Vereine und Verbände einwerben zu können, wurde eine Machbarkeitsstudie angefertigt, die am Montag als Teil des Förderantrags zur Prüfung ans Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) geht.

 Der Sozial- und Kulturausschuss und die Stadtverordnetenversammlung stimmten der 59 Seiten starken Studie einstimmig und ohne Diskussion zu. Das Büro Eva Müller-Meernach (EMM) aus Westensee hatte das Konzept zur Neunutzung des dreigeschossigen Hauses im Schülper Weg im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung am Mittwoch vorgestellt.

 Überzeugt das Konzept das Land, könnten von den geschätzten 673000 Euro Umbau- und Sanierungskosten bis zu 485000 Euro über Fördermittel abgedeckt werden. Für die Stadt bliebe ein Eigenanteil von 188000 Euro. „Das würde den Haushalt 2016 bis 2018 entlasten,“ sagte Sozialausschussvorsitzender Michael Friedrich. Zur Finanzierung des Eigenanteils müsste die Stadt einen Kredit aufnehmen. Werden vom Land die Mittel gewährt – bis zu 75 Prozent der förderfähigen Bruttokosten –, gelte für die Räume eine zwölf Jahre lange Zweckbindungsfrist, erklärte Bürgermeister Horst Krebs in der Stadtverordnetenversammlung.

 Seit 2011 diskutiert die Politik über die Zukunft des markanten historischen Gebäudes. Zuletzt war bis 2011 die Förderschule darin untergebracht. Mit dem Umzug der Klassen des Förderzentrums in die Gemeinschaftsschule stand die Hugo-Syring-Schule leer. Die Immobilie der Stadt begann zu verfallen. Wegen zu hoher Baukosten ließ sich der 2013 verfolgte Plan, ein Kulturzentrum (Kuno) darin einzurichten, nicht umsetzen. 2014 wurde ein Verkauf angedacht, der Plan jedoch zugunsten des aktuellen Konzeptes verworfen.

 Werden Vereine und Verbände in dieser zentralen Anlaufstelle in der Stadt gebündelt, tritt ein positiver Domino-Effekt ein: Alte Vereinsräume, die nach Umzügen leer stehen, können neu genutzt werden. Ein Beispiel: Die Schüler-Insel könnte aus den derzeitig zu beengten Räumen in die ehemalige Kreisberufsschule umziehen.

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