11 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Vierbeiner im Lern-Modus

Flintbek Vierbeiner im Lern-Modus

Heideterrier Raudi sitzt noch brav in der Hundebox. Djuna, die Kleine Münsterländerhündin, zappelt ungeduldig an der Leine – immer dienstags steht in der Kjs Rendsburg-Ost Hundeausbildung auf dem Plan. Das Ziel sind die Prüfungen im Herbst.

Voriger Artikel
Schwerer Unfall in Aukrug
Nächster Artikel
Preisgericht Ortskern tagt erst im November

Ein "großer" Hundehaufen mit Führern trifft sich einmal wöchentlich unter Leitung von Kreishundeobmann Klaus Dettmann (Vierter von rechts mit dem DL-Rüden Goby).

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek.  Mit dabei: Deutsch Drahthaar, Kleiner Münsterländer, Deutsch Langhaar, Labrador oder Parsson Russel Hündin, „Jeder, der seinen Hund für die jagdlichen Prüfungen im Herbst vorbereiten will, ist bei mir willkommen“, betont Kreishundeobmann Klaus Dettmann, der selbst einen Deutsch Langhaar ausbildet.

 Die erste Übung gilt dem Gehorsam. „Im Lauf der Jahre ist der Gehorsam mit das wichtigste Fach geworden. Unerzogene Hunde sind auf Jagden nicht erwünscht“, erklärt Dettmann. Nach und nach werden die Hunde Fläche abgelegt und die Hundehalter entfernen sich, selten ohne ein wiederholtes „Bleib“, „Platz“ oder „Halt“. Erst gesprochen, dann gezischt und beim nächsten Aufstehen der Fellnase auch mal gebrüllt. „Bei einem klappt es schneller, beim anderen Hund dauert es etwas länger“, weiß Dettmann, der seit zehn Jahren die Ausbildung in der Kreisjägerschaft begleitet und auch Verbandsrichter ist.

 Das Besondere bei der Arbeit in der Gruppe: „Die Ablenkung ist für die jungen Hunde gewaltig.“ Und so wird weiterhin, möglichst ruhig, den Hunden, die ihren Platz verlassen, freundlich aber bestimmt nahe gelegt, sich wieder brav an den Platz zu begeben, den Herrchen oder Frauchen ausgesucht haben.

 Kurze Zeit später ist Leinenführigkeit gepaart mit Schussfestigkeit an der Reihe. Fast alle Hunde sind bereits an den Schrotschuss gewöhnt, nur ein Münsterländer wirkt unruhig. „Dann nur einen Schuss, den Hund nicht überfordern“, mahnt Dettmann. Danach geht es an den Apport, eine wichtige Disziplin. „Jagdhunde müssen das Wild bringen, sauber und auf direktem Weg.“ Das klappt bei Labrador Charlie gut, er beschnuppert den ausgelegten Lauf einer Sau zwar ausgiebig, nimmt ihn dann ordungsgemäß auf und trägt ihn zu seinem Frauchen.

 Zwei Stunden lang wird geübt, bis „Fuß“, „Platz“ und „Bleib“ sitzen. „In einer Woche sehen wir uns wieder,“, sagt Dettmann, denn bis zur Prüfungen ist es noch eine langer Weg und es wird noch viele Übungsabende geben. Aber: „Es macht viel Spaß, weil man sieht, wie sich die Hunde entwickeln und die Gruppen zusammen wachsen.“ Denn bei der Jagd gewinnt man nur als Team, Hund und Halter sind gleichermaßen gefordert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3