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Hunde bleiben im Ort angeleint

Gift in Strande Hunde bleiben im Ort angeleint

Hundebesitzer in Strande sind vorsichtig geworden, nachdem ein Vierbeiner Gift gefressen hatte und schwer erkrankt war. Im Dorf bleiben viele Hunde zurzeit angeleint. Dennoch spüren die Halter ein Unbehagen.

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Eldrid Wollenhaupt ist mit ihrer Weimaraner-Hündin Lilli am Strand unterwegs. Auch sie hat von dem Vierbeiner gehört, der Gift gefressen hat.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Strande. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Stationsbeamten vor etwa drei Wochen, zwischen dem 8. und 9. Oktober. Nachdem der Hund etwas Unbekanntes gefressen hatte, verschlechterte sich sein Zustand rapide. „Laut einer Tierärztin war es Gift“, sagt Zimmerling. Es gibt nur Vermutungen, dass der gefährliche Happen im Bereich der Dorfstraße gelegen haben könnte, weil das Tier dort etwas länger verweilt hatte: „Aber das ist nicht sicher, es kann auch woanders gewesen sein.“ Weder sei die Art des Giftes bekannt, noch welche Menge der Köder enthielt. Diese Unwägbarkeiten erschweren die Ermittlungen für die Polizei. Heiko Zimmerling, selbst Hundebesitzer, rät Tierfreunden, ihre Vierbeiner nicht frei herumlaufen zu lassen: „Man kann nur sensibel sein.“

 Die Stranderin Silke Kwiatkowski verständigte gleich ein paar Hundefreunde, als sie von dem Fall hörte, damit die Leute gewarnt sind. Sie selbst hat einen Rauhaardackel, den sie ohnehin nur an der Leine ausführt. Aber man könne die Vierbeiner nie hundertprozentig kontrollieren, sagt sie. Und dass sie sich um die freilaufenden Katzen sorgt.

 Eldrid Wollenhaupt ist froh, dass die Kommunikation unter Hundefreunden in solchen Fällen gut funktioniert. Mit ihrer jungen Weimaraner-Hündin Lilli läuft sie am Strand entlang. Beunruhigt ist sie nicht: „Im Dorf ist Lilli immer angeleint.“ Und natürlich beseitige sie die Hinterlassenschaften stets: „Ich habe immer Tüten dabei.“

 Damit spielt sie auf ein mögliches Motiv für das Auslegen eines Giftköders an. Aber wer macht so etwas? Das fragt sich auch die Stranderin Jutta Krafft, seit Kurzem Besitzerin von Hündin Luna. Das Tier sei vor einer Tötungsstation auf Zypern gerettet worden, erzählt sie. Jung und quirlig hopst Luna an der Leine umher, „ich achte immer auf sie“. Doch auch Jutta Krafft weiß: Man kann die Tiere nicht überall schützen.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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