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Die Schulsozialarbeiter kommen

Die Schulsozialarbeiter kommen

An mehr als 70 Schulen des Kreises Rendsburg-Eckernförde gibt es sie schon: die Schulsozialarbeit. Ab September startet sie auch an den fünf Standorten im Amt Achterwehr. Die Aufgabe wird nach einer Entscheidung des Amtsausschusses das kirchliche Jugendhilfe-Netzwerk Nordost übernehmen.

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Für ein gutes Miteinander: Auch an der Regenbogenschule in Strohbrück wird es ab September Schulsozialarbeit geben.

Quelle: Torsten Müller

Achterwehr. „Das ist super. Wir sind glücklich, dass es nun endlich losgeht“, sagte Sabine Simon, Rektorin der Regenbogenschule in Quarnbek, am Donnerstag auf Nachfrage. Sie verspricht sich von der Sozialarbeit vor allem Unterstützung in der Einzelfallhilfe an den Standorten Strohbrück und Melsdorf. In den Vorteil kommen aber auch die Grundschulen in Bredenbek sowie in Felde mit der Außenstelle Westensee.

 Durch die 30-Stunden-Stelle kann die Arbeit jeweils an einem Tag in der Woche an einem Standort geleistet werden. Zum Konzept gehört im Konfliktfall die enge Zusammenarbeit mit Lehrern und Eltern im Interesse der Kinder. Schulsozialarbeiter entlasten Lehrer, die sich dadurch ganz auf den Unterricht konzentrieren können.

 Das Jugendhilfe-Netzwerk Nordost gehört zur Gruppe der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie (NGD). Um die Sozialarbeit beworben hatte sich auch die Brücke Rendsburg-Eckernförde. Die Entscheidung fiel in nichtöffentlicher Sitzung für die kirchliche Einrichtung aus, weil ihr Preis um etwa 4000 Euro geringer lag und sie von sich aus ab dem zweiten Krankheitstag eine Vertretung stellt. Nach Angaben von Abteilungsleiter Hans Vöske sollen sich zwei Mitarbeiter die 70-Prozent-Stelle teilen.

 Das Amt muss die Kosten in Höhe von jährlich 34500 Euro nicht allein tragen: Das Land übernimmt voraussichtlich 10000 Euro und der Kreis 14500 Euro. Die Sorge ist allerdings groß, dass die Zuschüsse in ein paar Jahren versiegen könnten. Der Träger wird daher nur befristet beschäftigt.

 Während die Schulsozialarbeit auf den Weg gebracht ist, dreht sich das Personalkarussell schon weiter. Das Land setzt sich für die Einstellung von Schulassistenten ein. Auch Rektorin Simon hält die Anstellung für sinnvoll, weil die Lehrer dadurch zusätzliche Unterstützung bei der Inklusion von Schülern mit Handikap oder Verhaltensauffälligkeit erhalten. Doch wer soll das Personal bezahlen? Einstimmig gab der Amtsausschuss den Ball an das Land zurück: Wer die Musik bestellt, soll auch dafür zahlen.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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